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Düsseldorfer Unternehmen stellt Flaschen für Corona-Imfpstoff her

Einer der führenden Hersteller  

Flaschen für Corona-Impfstoff kommen aus Düsseldorf

18.12.2020, 14:05 Uhr | dpa

Düsseldorfer Unternehmen stellt Flaschen für Corona-Imfpstoff her. Mehrere Fläschchen mit Impfstoff werden von zwei Händen gehalten (Symbolbild): Das Düsseldorfer Unternehmen will etwa eine Milliarde Injektionsfläschchen herstellen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Mehrere Fläschchen mit Impfstoff werden von zwei Händen gehalten (Symbolbild): Das Düsseldorfer Unternehmen will etwa eine Milliarde Injektionsfläschchen herstellen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Nach der Zulassung eines Corona-Impfstoffes muss der Transport organisiert werden. Eine Düsseldorfer Firma sorgt für die Verpackung der Impfdosen – bisher wurden mehrere hundert Millionen Flaschen bestellt.

Der Düsseldorfer Verpackungshersteller Gerresheimer will in den kommenden zwei Jahren weltweit bis zu einer Milliarde Injektionsfläschchen für den Transport von Corona-Impfstoffen liefern. Bestellungen für mehr als 500 Millionen der Glasfläschchen lägen vor, zudem gebe es viele Vorbestellungen, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Die Fläschchen gebe es in verschiedenen Größen, sodass jeweils mehrere Einheiten des Impfstoffs abgefüllt werden könnten. "Es kann durchaus sein, dass 20 Impfdosen in einem Fläschchen verpackt werden", sagte der Sprecher.

Gerresheimer ist nach eigenen Angaben einer der drei weltweit führenden Hersteller von Spezialverpackungen für die Pharmaindustrie. "Wir gehen davon aus, dass wir etwa ein Drittel des weltweit zusätzlichen Bedarfs von 2,5 bis 3 Milliarden Injektionsfläschchen liefern werden", sagte der Sprecher. Zu den Gerresheimer-Kunden zählten alle großen Pharmahersteller und deren Auftragnehmer.

Unternehmen hat Produktionskapazitäten aufgestockt

Die Produktionskapazitäten seien schon 2019 vor der Corona-Krise aufgestockt worden. Das habe man in diesem Jahr fortgesetzt, und auch 2021 werde es zusätzliche Investitionen geben. "Außerdem fahren wir in vielen Werken Sonder- und Wochenendschichten für den zusätzlichen Bedarf", sagte der Sprecher. Es seien auch Mitarbeiter eingestellt worden. Der MDax-Konzern hat Werke in Europa, den USA, Mexiko, China und Indien. Die in Europa benötigten Fläschchen werden überwiegend in Frankreich und Polen produziert.

Die Glasfläschchen werden aus sogenanntem Borosilikatglas hergestellt, das besonders hochwertig und temperaturbeständig ist. Sie werden mit einem Gummistopfen verschlossen, der in der Mitte die geringste Dicke hat. Diese Stelle wird mit einer Kanüle durchstochen, um das Medikament auf die Spitze zu ziehen. Daher würden Injektionsfläschchen auch oft als Durchstechflaschen bezeichnet, sagte der Unternehmenssprecher.

Falls Corona-Impfungen wie beim Grippeschutz zu einer Regelimpfung werden sollten, kommt ein Gerresheimer-Werk im ostwestfälischen Bünde ins Spiel. "Dann würde der Impfstoff zunehmend in vorgefüllten Spritzen verpackt", sagte der Sprecher. Diese Spitzen werden von Gerresheimer in Bünde hergestellt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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