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NRW-Grüne unterstützen Nominierung Baerbocks

Düsseldorf  

NRW-Grüne unterstützen Nominierung Baerbocks

19.04.2021, 13:11 Uhr | dpa

NRW-Grüne unterstützen Nominierung Baerbocks. Annalena Baerbock (Bündnis90/ Die Grünen)

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock soll ihre Partei als Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl führen. Foto: Kay Nietfeld/dpa (Quelle: dpa)

Die nordrhein-westfälischen Grünen unterstützen die Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin für den Bundestagswahlkampf. "Mit Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin untermauern wir unseren ernsthaften Anspruch, einen Regierungswechsel im Bund zu erreichen und das Land in den kommenden vier Jahren aus dem Kanzlerinnenamt heraus zu gestalten", erklärten die Vorsitzenden des mitgliederstärksten Landesverbandes, Mona Neubaur und Felix Banaszak, am Montag in Düsseldorf. "Diesem Ziel gilt ab jetzt bis zum Wahlabend all unsere Kraft."

Zuvor hatte der Bundesvorstand die 40-jährige Grünen-Vorsitzende Baerbock für den Spitzenposten nominiert. Die Entscheidung muss noch auf einem Parteitag vom 11. bis 13. Juni bestätigt werden. Die Zustimmung gilt als sicher. Die Bundestagswahl findet am 26. September statt. Die Partei hatte die Klärung der Kandidatenfrage ihren beiden Parteichefs Baerbock und Robert Habeck (51) überlassen, die sich geräuschlos untereinander verständigten.

Baerbock sei eine leidenschaftliche, authentische und fachlich versierte Spitzenpolitikerin, die in den letzten Jahren bewiesen habe, dass sie führen könne, so die NRW-Grünen-Spitze. "Sie hat den klaren politischen Kompass, die Energie und die Willensstärke, die es braucht, um Kanzlerin zu werden und die nötigen Veränderungen im Land voranzutreiben."

"Erfolg ist immer kollektiv, deshalb ist die Gewinnerin des heutigen Tages unsere Partei im Ganzen", betonten die NRW-Grünen. Baerbock und Habeck genössen Vertrauen bis an die Basis der Grünen. "Sie sind und bleiben das strategische Zentrum unserer Partei." Die Grünen stünden als Partei heute so geschlossen da, weil es in den vergangenen drei Jahren "ein überragendes Teamwork" an der Spitze der Partei gegeben habe. Das werde auch im Wahlkampf so bleiben.

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