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Düsseldorf: Ausrangierte Transall der Bundeswehr wird Teil von Kunstprojekt

Vor Düsseldorfer Schauspielhaus  

Altes Flugzeug der Bundeswehr wird zum Kunstprojekt

22.04.2021, 14:20 Uhr | dpa

Düsseldorf: Ausrangierte Transall der Bundeswehr wird Teil von Kunstprojekt. Teile eines abgewrackten Transall-Transportflugzeuges der Bundeswehr werden vor dem Schauspielhaus in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) angeliefert: Sie sind Teil einer Kunstaktion. (Quelle: dpa/Harste)

Teile eines abgewrackten Transall-Transportflugzeuges der Bundeswehr werden vor dem Schauspielhaus in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) angeliefert: Sie sind Teil einer Kunstaktion. (Quelle: Harste/dpa)

Eigentlich war sie als Transportflugzeug der Bundeswehr im Einsatz, nun steht sie vor dem Schauspielhaus in Düsseldorf: Eine Transall-Maschine. Eine Künstlergruppe will dort eine Spielstätte für Hunderte Menschen schaffen.

Teile eines abgewrackten Transall-Transportflugzeuges der Bundeswehr stehen jetzt als spektakuläre Kunstaktion vor dem Schauspielhaus in Düsseldorf. Auf dem sanierten Gustaf-Gründgens-Platz inmitten der futuristischen Stadtarchitektur wurden die Teile der 40 Jahre alten ausrangierten Transall aufgestellt.

Von Mai bis zum Saisonstart im September plane das Schauspielhaus mit der Künstlergruppe Raumlabor Berlin eine multifunktionale Installation, die sich immer wieder verändere, teilte Schauspielhaus-Sprecherin Martina Aschmies am Donnerstag mit. Die Flugzeugteile habe sich das Künstlerkollektiv über das Internet bei der Bundeswehr in München besorgt.

Ein weiteres Teil des Bundeswehr-Transportflugzeuges: Die Flugzeugteile haben sich die Künstler der Aktion über das Internet besorgt. (Quelle: imago images/Harte)Ein weiteres Teil des Bundeswehr-Transportflugzeuges: Die Flugzeugteile haben sich die Künstler der Aktion über das Internet besorgt. (Quelle: Harte/imago images)

Besuchertribüne für Hunderte Menschen

"40 Jahre lang hat die Transall der Bundeswehr gedient, jetzt wird sie auseinander gesägt und verschrottet", sagte Benjamin Foerster-Baldenius. Er ist einer von neun Architekten, die hinter Raumlabor stehen und deren zentraler Arbeitsbereich die Kunst ist.

Auch eine modulare Besuchertribüne ist laut Aschmies Teil der Installation und bietet eine Spielstätte für bis zu 400 Personen, die unter Corona-Bedingungen für bis zu 200 Personen nutzbar sei. Das Düsseldorfer Schauspielhaus plant dieses Jahr mit Partnern einen Open-Air-Sommer auf dem Gustaf-Gründgens-Platz. Die Installation "Third Space" war ursprünglich für die Ruhrtriennale entwickelt worden und wurde nun für Düsseldorf neugestaltet. Raumlabor Berlin war bereits mehrfach eingeladen zur Architektur-Biennale in Venedig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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