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Angeklagter setzte zu Flucht aus Fenster an

Duisburg  

Angeklagter setzte zu Flucht aus Fenster an

03.03.2021, 17:13 Uhr | dpa

Angeklagter setzte zu Flucht aus Fenster an. Amts- und Landgericht Duisburg

Das Amts- und Landgericht. Foto: Roland Weihrauch/dpa (Quelle: dpa)

Ein Angeklagter hat am Mittwoch versucht, aus dem Duisburger Landgericht zu fliehen. Der 37-Jährige konnte jedoch rechtzeitig von den Wachtmeistern aufgehalten werden.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers hatte der Prozess noch gar nicht begonnen, als der Angeklagte plötzlich von seinem Platz auf der Anklagebank aufgesprungen und in Richtung Fenster gelaufen sei. Dabei sei er über einen weiteren Tisch gesprungen, wobei eine Infektionsschutzwand aus Plexiglas zu Bruch gegangen sei. Die Fenster im Gerichtssaal waren zu diesem Zeitpunkt zu Lüftungszwecken weit geöffnet. Der 37-Jährige konnte jedoch aufgehalten werden, bevor er sie überhaupt erreicht hatte.

Das Gericht hat nach dem Vorfall strenge Sicherheitsvorkehrungen erlassen. Der 37-Jährige muss nun während der Verhandlung Hand- und Fußfesseln tragen. Ob er tatsächlich aus dem Fenster gesprungen wäre, ist unklar. Der Gerichtssaal befindet sich im 1. Obergeschoss. Das Gebäude hat in diesem Bereich ungefähr doppelte Geschosshöhen.

Im Prozess wird dem Angeklagten ein versuchter Raub vorgeworfen. Er soll im August 2020 in ein Paketauto gestiegen und losgefahren sein. Dabei soll er den Auslieferungsfahrer, der gerade hinten am Fahrzeug beschäftigt war, umgefahren haben.

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