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Rot-Weiß Erfurt: Clemens Fritz schockiert über erneute Finanzsorgen

Siebenstellige Summe fehlt  

Ehemaliger RWE-Spieler schockiert über erneute Finanzsorgen

20.01.2020, 11:56 Uhr | dpa, t-online.de

Rot-Weiß Erfurt: Clemens Fritz schockiert über erneute Finanzsorgen. Fans von Rot-Weiß Erfurt halten ihre Schals hoch: Der Verein hat mit massiven Finanzsorgen zu kämpfen. (Quelle: imago images/Karina Hessland)

Fans von Rot-Weiß Erfurt halten ihre Schals hoch: Der Verein hat mit massiven Finanzsorgen zu kämpfen. (Quelle: Karina Hessland/imago images)

Rot-Weiß Erfurt fehlt eine siebenstellige Summe. In dieser Woche soll über die Zukunft des Traditionsvereins entschieden werden. Jetzt hat sich ein ehemaliger Spieler geäußert – und deutliche Worte gefunden.

Der frühere Nationalspieler Clemens Fritz hat sich erschüttert von den erneuten Finanzproblemen des Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt gezeigt. "Das tut verdammt weh – und hat mich wirklich geschockt", sagte der gebürtige Erfurter der "Thüringer Allgemeinen" (Montag) und bezeichnete die Situation als "Katastrophe".

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass RWE unter anderem anstehende Gehälter der Spieler nicht zahlen könne. Der Insolvenzverwalter Volker Reinhardt hatte daraufhin Masseunzulänglichkeit angezeigt. Mitte dieser Woche soll bei RWE über die Zukunft und einen möglichen Rückzug der Regionalliga-Mannschaft entschieden werden. Laut "Thüringer Allgemeine" fehlt dem Verein eine siebenstellige Summe, um alle offenen Verbindlichkeiten abzugleichen.

Clemens Fritz lächelt: Der frühere Rot-Weiß-Erfurt-Spieler bezeichnet die aktuelle finanzielle Situation des Vereins als Katastrophe. (Quelle: imago images/Nordphoto)Clemens Fritz lächelt: Der frühere Rot-Weiß-Erfurt-Spieler bezeichnet die aktuelle finanzielle Situation des Vereins als Katastrophe. (Quelle: Nordphoto/imago images)

Für Fritz sind die Erfurter Probleme hausgemacht. "Aus der Ferne kann ich keine Schuldzuweisungen machen. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass es in Erfurt ein Miteinander gibt; ein Anpacken, die Karre gemeinsam aus dem Dreck zu ziehen", sagte der heutige Chefscout von Werder Bremen. "Ich glaube, das ist das Hauptproblem. Andere Vereine nutzen die Insolvenz für einen Neubeginn; bei Rot-Weiß wurde alles nur noch schlimmer."

Der gebürtige Erfurter durchlief die Jugend bei Rot-Weiß Erfurt. Nach einem Zwischenstopp beim VfB Leipzig spielte er von 1999 bis 2001 wieder beim RWE. 

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