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Erfurter Klage erfolgreich: Gericht kippt Beschluss zum Thüringenpokal

Erfurter Klage erfolgreich  

Gericht erklärt Beschluss zum Thüringenpokal für ungültig

05.05.2021, 13:03 Uhr | dpa

Erfurter Klage erfolgreich: Gericht kippt Beschluss zum Thüringenpokal . Der Thüringenpokal beim Endspiel in der Saison 2019/2020 (Archivbild): Das diesjährige Endspiel sollte zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und ZFC Meuselwitz ausgetragen werden. (Quelle: imago images/Karina Hessland)

Der Thüringenpokal beim Endspiel in der Saison 2019/2020 (Archivbild): Das diesjährige Endspiel sollte zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und ZFC Meuselwitz ausgetragen werden. (Quelle: Karina Hessland/imago images)

Der FC Rot-Weiß Erfurt und ein weiterer Klub haben sich vor dem Sportgericht mit einer Klage gegen den Beschluss zum Thüringenpokal durchgesetzt. Alle Teams sind wieder im Wettbewerb für das Endspiel um den Landespokal.

Fußball-Oberligist Rot-Weiß Erfurt hat mit seiner Klage gegen den Beschluss zum Thüringenpokal Erfolg gehabt. Das teilte der Thüringer Fußballverband (TFV) mit. Erfurt und der FC An der Fahner Höhe hatten vor dem Sportgericht gegen den Beschluss geklagt, dass das Endspiel um den Landespokal am 29. Mai zwischen den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena und ZFC Meuselwitz ausgetragen werden soll. Alle anderen 30 Clubs sollten mit je 2.000 Euro abgefunden werden. Dieser Beschluss ist nichtig, alle 32 Mannschaften sind wieder im Wettbewerb.

"Tatsache ist, dass wir im Landespokal eine andere Form finden müssen, wie immer die auch aussieht. Wir haben im Vorfeld schon verschiedene Varianten diskutiert, darunter auch das Losverfahren", sagte TFV-Präsident Udo Penßler-Beyer am Mittwoch. Über einen Einspruch will der TFV erst entscheiden, wenn das schriftliche Urteil vorliegt. Finde am "Finaltag der Amateure" allerdings kein Spiel statt, habe dies finanzielle Einbußen zur Folge. Das würde auch die Abfindung für die Clubs betreffen.

Letztlich ist der TFV über einen bürokratischen Lapsus gestolpert. Für die Saison 2019/20 gab es eine Klausel, dass der Vorstand im Falle eines Abbruchs Wertungsmodalitäten festlegen kann. Dies wurde jedoch nicht für die Saison 2020/21 fortgeschrieben. "Den formalen Fehler müssen wir uns allerdings ohne Wenn und Aber auf die Fahnen schreiben. Er hätte im Vorfeld erkannt werden müssen", sagte Penßler-Beyer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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