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Kleinkunstbühnen in Thüringen: Jeder Zuschauer zählt

Weimar  

Kleinkunstbühnen in Thüringen: Jeder Zuschauer zählt

19.10.2019, 07:54 Uhr | dpa

Kleinkunstbühnen in Thüringen: Jeder Zuschauer zählt. Kleinkunstbühnen-Symbolfoto

Ein Mikrofon auf einer Bühne. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Kleinkunstbühnen haben in Thüringen oftmals einen schweren Stand. "Eine dauerhafte Programm- oder Strukturförderung existiert auf Landesebene nicht", erklärt Thomas Putz von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziokultur auf dpa-Anfrage. "Auf kommunaler Ebene ist das sehr selten und meist nicht auskömmlich." Auch die Fördermentalität durch Unternehmen und private Förderer sei deutlich geringer als in anderen Bundesländern, berichtet das Deutsche Institut für Kabarett und Kleinkunst (DIKuK) in Weimar.

Besonders kleine gemeinnützige Vereine und Initiativen kämpften daher gerade außerhalb der Zentren Erfurt, Jena und Weimar vielerorts um ihr Überleben und seien von jedem Zuschauer abhängig. "Gelder landen oft bei den Leuchttürmen der Region, Kleinkunst fällt in Thüringen durchs Raster", erklärt Boris Dittrich von Kubus e.V., der die Kulturbaustelle Suhl betreibt. Der bürokratische Aufwand zur Akquise von Fördergeldern koste zudem viel Zeit der oft ehrenamtlich Tätigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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