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Ramelow für Sanktionslockerung im Ostukraine-Konflikt

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Ramelow für Sanktionslockerung im Ostukraine-Konflikt

07.12.2019, 14:15 Uhr | dpa

Ramelow für Sanktionslockerung im Ostukraine-Konflikt. Bodo Ramelow

Bodo Ramelow, (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa (Quelle: dpa)

Vor dem Ukraine-Gipfel in Paris hat sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow gegen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland ausgesprochen. "Oberstes Ziel muss es sein, die Lage der Zivilbevölkerung zu verbessern. Eine Lockerung oder Beendigung der bislang ohnehin wirkungslosen Sanktionen könnten den Friedensprozess befördern", teilte der Linken-Politiker am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

"Die Verbesserung der Beziehungen zu Russland und der Ukraine wäre für Thüringen auch wirtschaftlich von erheblicher Bedeutung", ergänzte Ramelow. Er begrüße jeden Schritt, der zu Frieden und Stabilität in der Ostukraine beitragen könne. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte wiederholt ein Ende der Sanktionen.

In der französischen Hauptstadt wollen die Ukraine und Russland am Montag unter deutsch-französischer Vermittlung einen neuen Anlauf zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine starten. Dafür kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, der Präsident Russlands, Wladimir Putin, und sein ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj zusammen.

Russland hatte die völkerrechtlich zur Ukraine gehörende Halbinsel Krim 2014 gegen internationalen Protest annektiert. Deshalb und wegen des verdeckten russischen Militäreinsatzes für Separatisten in der Ostukraine haben die EU und die USA Wirtschaftsstrafen verhängt.

Erst im Juni hatte die EU ihre Sanktionen wegen des anhaltenden Konflikts abermals verlängert. Es geht um Handels- und Investitionsbeschränkungen. Moskau hatte im Gegenzug Einfuhrverbote für westliche Agrarprodukte wie Obst und Fleisch verhängt.

In den ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk kämpfen ukrainische Regierungstruppen mit prorussischen Separatisten. Rund 13 000 Menschen sind nach UN-Schätzung bisher umgekommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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