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Geras Träume auf Kulturhauptstadt-Titel geplatzt

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Geras Träume auf Kulturhauptstadt-Titel geplatzt

12.12.2019, 14:49 Uhr | dpa

Geras Träume auf Kulturhauptstadt-Titel geplatzt. Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff

Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Ausscheiden Geras aus dem Rennen um den Titel der europäischen Kulturhauptstadt 2025 hat sich Thüringens amtierender Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff ernüchtert gezeigt. Der Linken-Politiker bedauerte in einem Tweet der Staatskanzlei vom Donnerstag, dass sich der Mut Geras nicht ausgezahlt habe. "Gera hat die Vision einer maßgeblich von Kultur getriebenen Stadtentwicklung." Er stellte in Aussicht, einen Teil des Geldes, das für die Kulturhauptstadtbewerbung vorgesehen war, für Kulturprojekte zu bewilligen.

Anders als Magdeburg, Hannover, Nürnberg, Chemnitz und Hildesheim schafften Gera, Dresden und Zittau es am Donnerstag in Berlin nicht auf die Liste der Kandidaten für den Kulturhauptstadt-Titel. Deutschland darf im Jahr 2025 neben Slowenien eine der beiden Kulturhauptstädte Europas stellen.

"Ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass wir es nicht auf die Shortlist geschafft haben, dennoch ist es wunderbar zu sehen, wie dieses Projekt die Menschen in unserer Stadt und in der Region zusammengebracht hat", teilte Geras Oberbürgermeister Julien Vonarb (parteilos) mit. Gera arbeite weiter daran, Kultur in der Stadt- und Regionalentwicklung als wichtigen Faktor zu verankern.

Viele Projekte seien in den vergangenen Monaten angestoßen worden, die es nun weiterzuentwickeln gilt, um die Kultur nicht nur in Gera, sondern in der gesamten Region aufblühen zu lassen, hieß es dazu in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Eine Thüringer Stadt konnte den Titel in der Vergangenheit bereits für sich beanspruchen: Weimar war 1999 die europäische Kulturhauptstadt aus Deutschland. Zuvor hatte es 1988 West-Berlin geschafft, 2010 zuletzt Essen mit dem Ruhrgebiet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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