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Tiefensee: Bereitschaft für mehr Medizinstudienplätze

Erfurt  

Tiefensee: Bereitschaft für mehr Medizinstudienplätze

12.12.2019, 17:11 Uhr | dpa

Tiefensee: Bereitschaft für mehr Medizinstudienplätze. Arzt

Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat Bereitschaft zur Aufstockung der Medizinstudienplätze in Thüringen signalisiert. "Voraussetzung ist aber, dass der Landtag als Haushaltsgesetzgeber die dafür nötigen Mittel zusätzlich bereitstellt", erklärte Tiefensee am Donnerstag. Er rückte damit von seiner bisher eher ablehnenden Haltung in dieser Frage ab.

Die Aufstockung wird von Thüringer Ärzteverbänden seit Monaten gefordert. Auch für eine vom Landesapothekerverband verlangte Erhöhung der Zahl der Pharmaziestudienplätze zeigte sich Tiefensee offen. Die FDP hat dem Landtag einen Antrag auf Aufstockung vorgelegt.

Aus Sicht des Ministers herrscht in Thüringen derzeit kein genereller Arzt- oder Apothekermangel. Allerdings könne das Ausscheiden älterer Hausärzte und die Neujustierung der Bundesregelungen für die Gründung von Arztpraxen zu einem erhöhten Bedarf an Ärzten führen. Als Folge dieser Neuregelung könnten sich in Thüringen nach früheren Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vom nächsten Jahr an 265 zusätzliche Ärzte und Psychotherapeuten niederlassen.

derzeit beginnen an der der Universität Jena pro Jahr bis zu 270 Medizinstudenten sowie knapp 100 Pharmaziestudenten ihre Ausbildung. Beide Studienrichtungen sind sehr kostenintensiv. Bei 50 zusätzlichen Medizin- und zehn zusätzlichen Pharmaziestudienplätzen müsste das Land laut Tiefensee mindestens 15 Millionen Euro jährlich aufbringen. Die Landesärztekammer hatte für 20 bis 30 zusätzliche Medizinstudienplätze plädiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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