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Linke versteht sich als Volkspartei in Thüringen

Erfurt  

Linke versteht sich als Volkspartei in Thüringen

14.12.2019, 11:54 Uhr | dpa

Linke versteht sich als Volkspartei in Thüringen. Bodo Ramelow und Susanne Hennig-Wellsow

Bodo Ramelow (l), (Die Linke), Thüringens Ministerpräsident und Susanne Hennig-Wellsow, Fraktionsvorsitzende. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Linke sieht sich nach ihrem Wahlerfolg als Volkspartei in Thüringen. Ende Oktober hatte die Partei von Ministerpräsident Bodo Ramelow erstmals in Deutschland mit 31 Prozent der Stimmen eine Landtagswahl gewonnen und die CDU in Thüringen als stärkste Partei abgelöst. "Als stärkste Kraft haben wir jetzt auch die größte Verantwortung", sagte Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow am Samstag auf einem Landesparteitag in Erfurt. Das sei angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Landtag nur als Minderheitsregierung möglich. Der bisherigen rot-rot-grünen Koalition fehlen vier Stimmen im Landtag.

Über die Bildung einer Minderheitsregierung wird der Parteitag, bei dem Ramelow aus persönlichen Gründen nicht dabei ist, voraussichtlich am Sonntag abstimmen. Per Videobotschaft warb er für dieses Regierungsmodell. "Wir wollen regieren, wir können regieren", erklärte er.

Geplant ist auf dem Parteitag die Neuwahl der Führungsmannschaft. Für den Parteivorsitz tritt Hennig-Wellsow erneut an, die auch die Landtagsfraktion leitet. Die 42-Jährige ist seit 2013 Parteivorsitzende in Thüringen und eine Verfechterin einer rot-rot-grünen Regierungskoalition, die fortgesetzt werden soll. Hennig-Wellsow sieht die Linke auch in Regierungsverantwortung "im Widerstand zum kapitalistischen System", wie es in ihrem Bewerbungsschreiben heißt. Die Vorstandswahl soll am späten Samstagnachmittag beginnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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