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Wahl in Thüringen: AfD kritisiert CDU und FDP wegen Bodo Ramelow

Nach Wahl in Erfurt  

AfD kritisiert CDU und FDP

04.03.2020, 19:09 Uhr | dpa, t-online

Wahl in Thüringen: AfD kritisiert CDU und FDP wegen Bodo Ramelow. Alexander Gauland (rechts) und Alice Weidel: Die AfD-Politiker kritisierten CDU und FDP. (Quelle: dpa)

Alexander Gauland (rechts) und Alice Weidel: Die AfD-Politiker kritisierten CDU und FDP. (Quelle: dpa)

Bodo Ramelow ist neuer und alter Ministerpräsident von Thüringen. Nach langem Hin und Her wurde er am Mittwoch ins Amt gewählt – sehr zum Unmut der AfD. 

Nach der Wahl von Bodo Ramelow von der Linken zum Ministerpräsidenten von Thüringen hat die AfD das Abstimmungsverhalten von CDU und FDP scharf kritisiert. Dass die FDP-Abgeordneten bei der Wahl sitzen geblieben seien, zeige, "dass sich die FDP auf die außerparlamentarische Opposition vorbereitet", sagte die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, in Berlin – ohne Belege für diese These zu äußern.

Auch Parteichef Jörg Meuthen erklärte: "Durch ihre Enthaltungen und Nichtteilnahme haben die Thüringer Landtagsabgeordneten von CDU und FDP den Linksparteipolitiker Bodo Ramelow ins Ministerpräsidentenamt gehoben." Zuvor hatte der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke seine Kandidatur als Ministerpräsident freiwillig zurückgezogen und war nicht mehr zu der Wahl angetreten.

Ramelow verweigert Höcke den Handschlag

Weidel sagte, Höcke habe sich bei der Wahl "sehr mutig" verhalten, ohne näher zu erklären, wie sie zu dieser Einschätzung kommt. Höcke, der Gründer des rechtsnationalen "Flügels" ist, der laut Medienberichten vom Verfassungsschutz beobachtet werden soll, war im ersten und zweiten Wahlgang gegen Ramelow angetreten.

Er erhielt in beiden Wahlgängen jeweils so viele Stimmen wie seine Fraktion Abgeordnete hat. Nach der Wahl verweigerte Ramelow Höcke, dessen Kandidatur von Beobachtern als destruktives taktisches Spielchen bezeichnet wurde, den Handschlag.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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