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Erfurt: CDU-Fraktion will Sonntagsfahrverbot lockern – wegen Coronavirus

Wegen Coronavirus  

CDU-Fraktion will Sonntagsfahrverbote lockern

11.03.2020, 12:42 Uhr | dpa

Erfurt: CDU-Fraktion will Sonntagsfahrverbot lockern – wegen Coronavirus. CDU-Abgeordneter Marcus Malsch: Um Versorgungsengpässe zu verhindern, will die Thüringer CDU-Fraktion die Sonntagsfahrverbote für Lkws lockern.  (Quelle: dpa/Martin Schutt)

CDU-Abgeordneter Marcus Malsch: Um Versorgungsengpässe zu verhindern, will die Thüringer CDU-Fraktion die Sonntagsfahrverbote für Lkws lockern. (Quelle: Martin Schutt/dpa)

In Erfurt möchte die CDU-Fraktion Verzögerungen bei der Versorgung etwa mit Lebensmitteln vorbeugen. Deshalb will sie die sonntäglichen Fahrverbote für Lkws lockern. Das Thüringer Verkehrsgewerbe sieht das anders.

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert wegen möglicher Versorgungsengpässe wegen der Ausbreitung des Coronoavirus, dass das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen gelockert wird. Thüringen müsse ebenso wie andere Bundesländer sicherstellen, dass Versorgungsengpässe bei haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln vermieden werden. Das erklärte der Sprecher der Fraktion für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten, Marcus Malsch, in Erfurt. Nachbarländer wie Bayern, Sachsen und Niedersachsen hätten diesen Schritt bereits vollzogen.

Verkehrsgewerbe sieht geringe Nachfrage nach Laderaum

Das Thüringer Verkehrsgewerbe hatte die Aufhebung der Sonntagsfahrverbote für Lkw wegen des Erregers Sars-CoV-2 am Dienstag abgelehnt. "Wir sehen in Thüringen wie auch im restlichen Bundesgebiet keinen akuten Versorgungsengpass, im Gegenteil", sagte Martin Kammer vom Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage sei die Nachfrage nach Laderaum sehr gering.

Somit stehe außerhalb der gesetzlichen Fahrverbotszeit von Sonntag 22 Uhr bis Samstag 24 Uhr genügend Laderaum zur Verfügung, um Waren liefern zu können. Unternehmen, die an Sonntagen aufgrund der Coronavirus-Krise dringend Waren liefern müssten, könnten wie bisher bei ihrer zuständigen Behörde eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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