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Erfurt: "Kartoffelhalle" soll modernes Eissportzentrum werden

Millionenschwere Sanierung  

"Kartoffelhalle" soll modernes Eissportzentrum werden

26.06.2020, 14:44 Uhr | t-online.de

Erfurt: "Kartoffelhalle" soll modernes Eissportzentrum werden. Blick auf das Steigerwaldstadion mit Leichtathletikhalle, Gunda-Niemann-Stirnemann Eishalle und Eishockeyhalle: Die sogenannte "Kartoffelhalle" soll nun in ein modernes Eissportzentrum verwandelt werden. (Quelle: imago images/VIADATA/Archivbild)

Blick auf das Steigerwaldstadion mit Leichtathletikhalle, Gunda-Niemann-Stirnemann Eishalle und Eishockeyhalle: Die sogenannte "Kartoffelhalle" soll nun in ein modernes Eissportzentrum verwandelt werden. (Quelle: VIADATA/Archivbild/imago images)

Die Stadt Erfurt wird in ihre Eishockeyhalle in der Arnstädter Straße investieren. Für mehrere Millionen Euro soll die sogenannte "Kartoffelhalle" saniert werden. Die Idee eines Neubaus ist damit vom Tisch. 

Die Erfurter "Kartoffelhalle" in der Arnstädter Straße wird für rund 3 bis 3,5 Millionen Euro saniert und soll so zum modernen Eissportzentrum werden. Dafür haben sich die Mitglieder des Werkausschuss des Erfurter Sportbetriebes (ESB) einstimmig ausgesprochen, wie die Stadt in einer Pressemitteilung erklärte. 

In der Spielstätte des Erfurter Eishockeyvereins Black Dragons soll noch in diesem Jahr die veraltete Lüftungs- und Heizungsanlage erneuert werden, hieß es. In der Vergangenheit hatte sich der Verein immer wieder über die schlechten Luftverhältnisse für die Sportler und die rund 1.500 Besucher, die in der Halle Platz finden, beschwert. Im Anschluss sollen dann unter anderem eine Dachsanierung mit Rauchabzügen im Dach, eine neue Beleuchtung, eine neue Bande und neue Brandschutztüren sowie eine Beschallungsanlage folgen. 

Doch kein Neubau 

Um die Modernisierung der "Kartoffelhalle" voranzutreiben, plant die Stadtverwaltung außerdem den Bau einer neuen Haupttribüne längs zur Arnstädter Straße. "Das sind aber Millionenbeträge, die nur mit großzügiger Unterstützung des Landes gehen", wird Erfurts Wirtschafts- und Finanzbeigeordneter Steffen Linnert zitiert. Er hoffe jedoch darauf, dass diese Investion bereits im Landeshaushalt 2021 verankert sein könnte. "Schließlich gibt es im Freistaat nur zwei Eishockeyhallen, unsere und die in Ilmenau. Da kann sich das Land schon engagieren für diese Traditionssportart", erklärte er. 

Seinen Spitznamen trägt die DDR-Anlage wegen seiner Bauweise. In den 70er-Jahren war die Eislauffläche mit einer damals typischen landwirtschaftlichen Produktionshalle vom "Typ Kartoffelhalle" überdacht worden. Weil diese Konstruktion aber alles andere als ideal ist, war immer wieder über einen möglichen Neubau diskutiert worden. Dieser Vorschlag sei mit der geplanten Sanierung nun aber vom Tisch, teilte die Stadt mit. "Natürlich ist ein kompletter Neubau immer das Bessere. Aber dafür braucht man Platz, einen geeigneten Standort, auch eine Verkehrsanbindung. Beides ist problematisch in Erfurt", erklärte Linnert. 

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