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Einweihung des Paradiesbaumes zum Ende der Achava Festspiele

Erfurt  

Einweihung des Paradiesbaumes zum Ende der Achava Festspiele

20.09.2020, 08:32 Uhr | dpa

Einweihung des Paradiesbaumes zum Ende der Achava Festspiele. Paradiesbaum

Der Paradiesbaum wird mit einem Radlader aufgerichtet. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Konzerte, Ausstellungen und ein umfangreiches Schülerprogramm: Trotz Pandemie haben die jüdisch geprägten Achava Festspiele auch in diesem Jahr wieder viele Kulturinteressierte gelockt. Mehr als 12 000 Besucher zählten die Organisatoren allein bis Freitag. Vor einem Jahr seien fast doppelt so viele Gäste gekommen. Mit Blick auf die Corona-Einschränkungen könne dennoch von einem Erfolg gesprochen werden, hieß es. So wurden etwa Konzert- und Kinosäle geringer belegt.

"Das war allerdings nur möglich, weil die Achava Festspiele ein vom Land und Sponsoren gefördertes Festival sind", sagte Intendant Martin Kranz. "Wir waren nicht auf einen bestimmten Ticketumsatz festgelegt, mussten nicht im klassischen Sinne "wirtschaftlich" sein, wie rein private Festivals."

Hygiene- und Abstandsregeln verkomplizierten den Veranstaltern zufolge die Vorbereitung. Für einige Veranstaltungen seien neue Wege gefunden worden. Die Gespräche zwischen Schülern und Holocaust-Überlebenden, die sonst vor Ort stattfinden, wurden über Videoschalten möglich gemacht. So konnten die Zeitzeugen aus ihren Wohnzimmern heraus auch bei Podiumsgesprächen dabei sein. Dadurch habe sich auch der Wirkungskreis des Bildungsprogramms auf Schulen außerhalb der größeren Städte erweitern lassen.

Zu den gut sichtbar bleibenden Projekten der diesjährigen Ausgabe dürfte der sogenannte Paradiesbaum zählen. Die Baumskulptur steht nun als Zeichen des Friedens auf dem Petersberg in Erfurt. Interessierte konnten kleine, handgefertigte Kupferstücke in Form von Olivenbaumblättern kaufen und sie über die Festivalzeit an der Skulptur anbringen lassen. Am Sonntagabend sollte der Baum offiziell eingeweiht werden.

Komplett vorbei ist Achava für dieses Jahr noch nicht. Als "Epilog" sind bis Dezember noch Termine in Arnstadt, Eisenach und Jena geplant. Im kommenden Jahr ist das Achava-Kernprogramm auf die Zeit vom 23. September bis einschließlich 3. Oktober gesetzt.

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