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Erfurt: Betrüger sammeln Spenden für nicht existenten Verein

Vier Festnahmen  

Betrüger sammeln Spenden für nicht existenten Verein

12.10.2020, 14:12 Uhr | t-online

Erfurt: Betrüger sammeln Spenden für nicht existenten Verein. Eine Spendenliste für den nicht existenten "Landesverband für behinderte und taubstumme Kinder": In Erfurt haben Betrüger Spenden gesammelt.  (Quelle: Polizei Erfurt)

Eine Spendenliste für den nicht existenten "Landesverband für behinderte und taubstumme Kinder": In Erfurt haben Betrüger Spenden gesammelt. (Quelle: Polizei Erfurt)

Mehrere Personen haben in Erfurt Spenden für einen Verband für behinderte und taubstumme Kinder gesammelt. Doch schnell fiel auf: Die Vereinigung existiert überhaupt nicht. 

Weil sie Spenden für den nicht existenten "Landesverband für behinderte und taubstumme Kinder" gesammelt haben sollen, sind am Sonntag vier Personen in Erfurt festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, war sie am Vormittag informiert worden, dass auf dem Supermarktparkplatz Beim Bunten Mantel Spenden für die Vereinigung gesammelt werden. Noch bevor die Beamten vor Ort eintrafen, hatte sich der Spendensammler jedoch entfernt, hieß es weiter. 

Kurze Zeit später wurde ein ähnlicher Vorfall aus einem Einkaufszentrum in der Hermsdorfer Straße gemeldet. Ein sich außer Dienst befindlicher Polizeibeamter sei auf das Geschehen aufmerksam geworden und habe den mutmaßlichen Betrüger aufgefordert, sich auszuweisen, so die Polizei. Dieser ergriff jedoch sofort die Flucht und rannte, ohne auf den Verkehr auf dem Parkplatz und auf der Hermsdorfer Straße zu achten, davon. 

Dem 24-jährigen Polizisten sei es jedoch gelungen, den Flüchtenden einzuholen und mit Hilfe eines Passanten vorläufig festzunehmen, erklärte die Behörde. Eingesetzte Beamte griffen in der Nähe zudem drei weitere vermeintliche Spendensammler auf. Die Festgenommenen – drei Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren sowie eine 21-Jährige – wurden erkennungsdienstlich behandelt und später auf Weisung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. 

Verwendete Quellen:

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