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Thüringen/Erfurt: Hunderte Freiwillige wollen in Pflegeheimen helfen

Hotline gegen Pflegenotstand  

Hunderte Freiwillige wollen in Heimen helfen

26.01.2021, 13:51 Uhr | dpa

Thüringen/Erfurt: Hunderte Freiwillige wollen in Pflegeheimen helfen. Eine alte Frau wird gefüttert: In Thüringen können sich freiwillige Helfer bei einer Hotline melden. (Quelle: imago images/Ute Grabowsky/photothek.net/Symbolbild)

Eine alte Frau wird gefüttert: In Thüringen können sich freiwillige Helfer bei einer Hotline melden. (Quelle: Ute Grabowsky/photothek.net/Symbolbild/imago images)

Seit Mitte Januar können sich Personen, die in Thüringer Pflegeheimen helfen wollen, bei einer Telefonhotline melden. Hunderte Menschen haben das bereits getan. Gesundheitsministerin Werner freut das.

In der ersten Woche nach Einführung einer telefonischen Hotline für freiwillige Helfer in der Pflege haben sich dort mehr als 400 Menschen gemeldet. "Die Zahlen der ersten Woche stimmen uns sehr positiv und zeigen, dass wir mit dem Hilfsangebot für die Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der besonderen Wohnformen auf einem guten Weg sind", sagte Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag in Erfurt.

"Die erste Resonanz ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass die Menschen in der Krise zusammenrücken", ergänzte Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesanstalt für Arbeit.

Pflege-Ausbildung ist keine Voraussetzung

Die Rufnummer 0361 302 2345 ist ein gemeinsames Projekt von Ministerium und Arbeitsagentur. Die Hotline gegen den Pflegenotstand zielt in erster Linie darauf, zusätzliches, freiwilliges Personal, das kurzfristig zur Verfügung steht, gezielt zu vermitteln. Zugleich bietet sie den Einrichtungen mit akuten, personellen Engpässen landesweit die Chance, langfristig deren Personalsituation zu verbessern. Aktuell wird den Angaben zufolge für fast 50 Pflegeeinrichtungen Personal gesucht.

Zur Mithilfe gewonnen werden sollen Arbeitslose, Menschen in Kurzarbeit, Rentner, Studierende und andere Freiwillige, die zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen mithelfen wollen. Eine Ausbildung in einem pflegerischen Beruf ist dabei keine Voraussetzung. Die Art der Zusammenarbeit und Arbeitsverträge vereinbaren die Einrichtungen und die Freiwilligen untereinander.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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