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Erfurt: Projekt zu Umgang mit Hitze in der Stadt geht in neue Runde

Klimaanpassung in Erfurt  

Projekt: Umgang mit Hitze in der Stadt geht in neue Runde

23.02.2021, 13:55 Uhr | dpa

Erfurt: Projekt zu Umgang mit Hitze in der Stadt geht in neue Runde. Bienen kehren im Sonnenlicht zu ihrem Stock zurück (Symbolbild): Ein Projekt erforscht, wie Städte besser auf Hitze reagieren können. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Bienen kehren im Sonnenlicht zu ihrem Stock zurück (Symbolbild): Ein Projekt erforscht, wie Städte besser auf Hitze reagieren können. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Wie können sich Innenstädte in Deutschland besser an das sich verändernde Klima – etwa lange Hitzeperioden – anpassen? In Erfurt geht ein Projekt zu Klimaanpassung in die nächste Runde.

Mehr Schatten statt praller Sonne: Ein Forschungsprojekt zur besseren Anpassung von Städten an Hitze geht mit Beteiligung von Dresden und Erfurt in eine zweite Runde. Dabei will man unter anderem prüfen, wie sich Erkenntnisse aus den untersuchten Stadtquartieren Dresden-Gorbitz und Erfurt-Oststadt auf andere Regionen und Kommunen übertragen lassen, teilten die Technische Universität und die Stadt Dresden am Dienstag mit. Zudem sollen Auswirkungen der Hitze auf weitere Gebäudetypen untersucht werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördere das Vorhaben für weitere zwei Jahre mit rund 1,5 Millionen Euro.

Das Projekt "Heat Resilient City" geht seit Herbst 2017 der Frage nach, wie sich Stadtquartiere und Gebäude besser an Hitze anpassen lassen. In Phase 2 soll nun das Thema Gesundheit stärker in den Fokus rücken. "Lange Hitzeperioden im Sommer wirken sich schon heute vielerorts negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit großer Bevölkerungsteile aus", hieß es. Im Ergebnis soll unter anderem ein Gesundheitsnetzwerk "Hitzeprävention" sowie ein Handbuch mit Informationen zu diesem Thema entstehen. Auch die Gesundheitsämter von Erfurt und Dresden sind beteiligt.

Partner an dem Vorhaben sind neben den beiden Landeshauptstädten das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden, die Technische Universität sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden und das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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