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VfB Suhl gewinnt Thüringen-Derby nach Kraftakt

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VfB Suhl gewinnt Thüringen-Derby nach Kraftakt

06.03.2021, 21:35 Uhr | dpa

VfB Suhl gewinnt Thüringen-Derby nach Kraftakt. Volleyball

Eine Volleyballerin in Aktion. Foto: Laurent Dubrule/epa/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Erfurt (dpa) - Im Thüringen-Derby der Volleyball-Bundesliga hat der VfB Suhl Lotto Thüringen mit viel Anstrengung noch bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:2 (23:25, 25:27, 25:23, 14:25, 15:8) gewonnen.

Zunächst sah es in der Erfurter Riethsporthalle ganz danach aus, als ob sich der Spielverlauf am aktuellen Tabellenstand orientieren würde, ging doch der VfB Suhl als Sechster des Klassements schnell mit 5:2 in Führung. Doch der Vorsprung sollte bereits bei der ersten technischen Auszeit, als es 8:7 für den Tabellenletzten Erfurt stand, aufgebraucht sein. Und auch im Anschluss gelang es den favorisierten Suhlerinnen nicht, an ihr gewohntes Leistungsvermögen anzuknüpfen. Mit zerfahrenem Spielaufbau und vielen einfachen Fehlern luden sie die Erfurterinnen, die in ihren Netzaktionen äußerst aufmerksam auftraten und stark abwehrten, förmlich zu Punktgewinnen und schließlich auch zum Satzgewinn ein.

Satz Nummer zwei war fast ein Abbild des ersten und auch im dritten Durchgang war der Außenseiter obenauf, nachdem sich Suhl eine 16:12-Führung wieder nehmen ließ. Erst als Mittelblockerin Laura de Zwart gegen Ende mehrere gute Blockaktionen gelangen, ging dieser Durchgang doch noch an die Gäste.

Im souverän gewonnenen vierten Satz zeigten die Gäste endlich, warum sie sich frühzeitig für die Playoffs der besten acht Teams qualifiziert hatten. Im alles entscheidenden Tiebreak lag der Favorit aus Suhl zunächst 0:2 zurück, kämpfte sich aber zurück und führte kurz darauf mit 6:2. Den Erfurterinnen wollte anschließend nichts mehr gelingen, die Suhlerinnen machten jetzt einen Punkt nach dem anderen und gewannen dieses Spiel schließlich doch noch.

"Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben viele Fehler gemacht und zu Recht zurückgelegen", sagte VfB-Kapitänin Claudia Steger. "Aber ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie noch einmal so stark zurückkommen konnte." Erfurts Spielführerin Michelle Petter meinte: "Wenn du Suhl in dieser Saison den kleinen Finger reichst, nehmen sie gleich die ganze Hand." 

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