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"Stiftung Kampfmittelfreier Lebensraum" in Erfurt anerkannt

Erfurt  

"Stiftung Kampfmittelfreier Lebensraum" in Erfurt anerkannt

15.04.2021, 17:31 Uhr | dpa

"Stiftung Kampfmittelfreier Lebensraum" in Erfurt anerkannt. Georg Maier (SPD)

Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen. Foto: Michael Reichel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die neue "Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum" soll deutschlandweit Bomben, Sprengkörper, Waffen, Munition und andere explosive Stoffe und gefährliche Gegenständen orten, entschärfen und vernichten. Noch immer liege Weltkriegsmunition im Boden, "die Stiftung wird sich vorbildlich für das Gemeinwesen und das Lebensumfeld der Menschen einsetzen", sagte Innenminister Georg Maier (SPD) am Donnerstag bei der Anerkennung der Stiftung mit Sitz in Erfurt.

Mit dem Stiftungsauftrag, der neben der Schaffung von kampfmittelfreiem Lebensraum auch eine professionelle Fortbildung in der Kampfmittelräumung als Kernaufgabe formuliert, übernehme man Verantwortung für die nachfolgenden Generationen, sagte der Sprecher des Stiftungskuratoriums, Günter Westrup. Dafür stellte der Stiftungsvorstand einen Millionenbetrag zur Verfügung.

Die "Stiftung kampfmittelfreier Lebensraum" wurde von der Kampfmittelräumfirma Tauber errichtet und vom Thüringer Minister für Inneres und Kommunales anerkannt. Sie soll ihre Arbeit schnellstmöglich aufnehmen. Stiftungsvorstand Jan-Bernd Kappelhoff ist auch ist Geschäftsführer der Tauber Holding Germany GmbH.

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