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Magdeburg: Lemke wird Präsident des EKM-Landeskirchenamtes

Erfurt  

Magdeburg: Lemke wird Präsident des EKM-Landeskirchenamtes

16.04.2021, 11:15 Uhr | dpa

Der Jurist Jan Lemke aus Magdeburg ist zum Präsidenten des Landeskirchenamts der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) gewählt worden. Im dritten Wahlgang sei Lemke mit 75 von 84 Stimmen bei der Landessynode gewählt worden teilte die EKM am Freitag mit. Er habe sich gegen Almuth Werner aus Erfurt durchgesetzt. Lemke tritt die Nachfolge von Brigitte Andrae an, die am 1. Juli in den Ruhestand geht. Andrae hatte am dem 1. Oktober 2004 als Präsidentin die Leitung des Landeskirchenamts der EKM übernommen.

"Das Landeskirchenamt stützt die Gemeinden und hält ihnen den Rücken frei. Wir müssen die Kirche finanziert und handlungsfähig halten. Das ist zunächst dran", erklärte Lemke, der 1967 in Hamburg geboren wurde. "Meine Aufgabe ist, die Sachthemen anzupacken, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben. Dabei sehe ich mich als Teil einer kollegialen Führung", erklärte Lemke nach seiner Wahl.

Lemke hat den Angaben zufolge Jura und Japanologie in Trier und anschließend Jura, Frisistik und Pädagogik in Kiel studiert. Von 1995 an sei er Richter am Landgericht Magdeburg gewesen. Seit Beginn 2020 habe Lemke als Oberlandeskirchenrat die Rechtsabteilung des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig geleitet.

Die EKM hat eigenen Angaben zufolge rund 700 000 Mitglieder, überwiegend in Thüringen und Sachsen-Anhalt, aber auch in Teilen Sachsens und Brandenburgs.

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