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Corona-Pandemie hat Thüringen weiterhin fest im Griff

Erfurt  

Corona-Pandemie hat Thüringen weiterhin fest im Griff

17.04.2021, 11:19 Uhr | dpa

Corona-Pandemie hat Thüringen weiterhin fest im Griff. Corona-Test

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Corona-Situation in Thüringen bleibt angespannt. 212 Erwachsene werden mit einer Covid-19-Erkrankung auf Intensivstationen behandelt, wie aus Daten des bundesweiten Intensivbettenregisters (Divi) vom Samstag hervorging. Das waren zwar vier weniger als am Freitag, allerdings wurden am Freitag wegen der kritischen Lage mehrere Covid-19-Patienten aus Thüringen zur Weiterbehandlung in andere Bundesländer transportiert. Mehr als die Hälfte (120) der 210 Covid-19-Patienten musste den Divi-Angaben von Samstag zufolge beatmet werden.

"Die Lage ist bedrohlich", sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) in einem auf am Samstag auf Twitter veröffentlichten Video. Das Durchschnittsalter der Patienten auf den Intensivstationen sinke. "Es trifft Menschen, die jung sind, die mitten im Leben stehen und natürlich mit steigenden Infektionszahlen auf diesen Stationen wird es auch immer schwieriger Menschen zu behandeln, die andere Krankheiten haben", so Werner. Sie appellierte daran, sich weiter an die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu halten. "Sich an Regeln zu halten heißt nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen."

Insgesamt waren laut Staatskanzlei von Freitag auf Samstag 857 Neuinfektionen in Thüringen registriert worden. Die Inzidenz - also die Zahl der bekannten Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - lag bei rund 250. Damit blieb Thüringen wie seit Langem das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland. Deutschlandweit lag der Wert laut Robert Koch-Institut am Samstag bei 161. Am zweitstärksten betroffen war Sachsen mit 232. Seit Beginn der Pandemie sind in Thüringen 3642 Menschen gestorben, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde.

Zu den Landkreisen mit der höchsten Inzidenz zählten am Samstag laut Staatskanzlei der Saale-Orla-Kreis (rund 455), Greiz (rund 451) und Sonneberg (rund 433). Thüringenweit fiel der Wert in der Stadt Weimar mit rund 106 am niedrigsten aus. Im Landkreis Nordhausen, wo am Freitag ein Öffnungsversuch für den Einzelhandel zu Ende gegangen war, lag die Inzidenz bei rund 142.

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