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Erfurt sucht noch nach Testmöglichkeiten für Buga-Besucher

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Erfurt sucht noch nach Testmöglichkeiten für Buga-Besucher

21.04.2021, 17:44 Uhr | dpa

Erfurt sucht noch nach Testmöglichkeiten für Buga-Besucher. Schnelltest

Medizinisch geschultes Personal führt einen Corona-Schnelltest durch. Foto: Kay Nietfeld/dpa (Quelle: dpa)

In Erfurt geht die Suche nach einem Corona-Testzentrum für Besucher der Bundesgartenschau (Buga) weiter. Entgegen vorheriger Überlegungen könne das Theater Erfurt dafür doch nicht genutzt werden, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Mittwoch. Da dort auch der Probenbetrieb laufe, sei eine Nutzung als Testzentrum schwierig. Allerdings würden weitere Möglichkeiten geprüft, so die Sprecherin. Zuvor hatte MDR Thüringen berichtet. Besucher könnten aber auch selbst ein negatives, amtlich zertifiziertes Corona-Testergebnis für den Einlass mitbringen, hieß es in dem Bericht.

Die Eröffnung der großen Blumenschau ist für diesen Freitag geplant. Auf Grund der Corona-Pandemie fällt sie klein aus, so wird etwa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht daran teilnehmen, wie die Stadtverwaltung unter Verweis auf das Bundespräsidialamt mitgeteilt hatte. Auch das Buga-Programm wird es zunächst nur in abgespeckter Form und mit Auflagen zur Eindämmung der Pandemie geben. So müssen Besucher im Vorverkauf Tickets erwerben und sich auch vorab anmelden, damit die Besucherströme kontrolliert und gesteuert werden können.

Nach der am Mittwoch vom Bundestag beschlossenen Notbremse zur bundeseinheitlichen Bekämpfung des Virus werden Buga-Besucher auch ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis für den Einlass auf Außenbereiche der beiden Buga-Hauptstandorte in Erfurt vorlegen müssen. Das geänderte Infektionsschutzgesetz, über das die Notbremse geregelt wird, könnte wohl frühestens ab Samstag greifen.

Bevor das geschehen kann, müssen die Regelungen am Donnerstag den Bundesrat passieren, was aber als wahrscheinlich gilt. Zudem muss Bundespräsident Steinmeier das Gesetz unterzeichnen. Es ist offen, ob das am Donnerstag geschehen wird, weil das Gesetz - wie jedes andere auch - im Präsidialamt erst geprüft wird. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt könnte möglicherweise noch am selben Tag wie die Unterzeichnung erfolgen.

Gezogen werden soll die Notbremse, wenn in einem Landkreis oder einer Stadt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an drei Tagen hintereinander über 100 liegt. Das ist in Erfurt schon seit Längerem der Fall. Am Mittwoch lag der Wert laut Staatskanzlei bei rund 170.

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