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Pandemie: Behindertenwerkstätten für einheitliche Regelungen

Weimar  

Pandemie: Behindertenwerkstätten für einheitliche Regelungen

24.04.2021, 09:47 Uhr | dpa

Pandemie: Behindertenwerkstätten für einheitliche Regelungen. Ein Mann arbeitet in der Metallabteilung der Lebenshilfe Gera

Ein Mann arbeitet in der Metallabteilung der Lebenshilfe Gera e.V. und bohrt dort ein Gewindestück. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mitarbeiter und Träger von Werkstätten für Menschen mit Behinderung fordern thüringenweit verbindliche Regelungen zur Finanzierung. "Viele Menschen mit Behinderung haben nach über einem Jahr Corona-Pandemie das Gefühl, dass bereits erkämpfte Rechte wieder in den Hintergrund gedrängt wurden, dass sie von der Politik vergessen wurden und dass die Pandemie die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen verstärkt", sagte Yvonne Deubner von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Werkstatträte Thüringen.

Während einige Kommunen die Pflegesätze in der Pandemie zu 100 Prozent weitergezahlt haben, hätten sich andere dieser Verantwortung entzogen, fasste der Werkstattleiter des Diakonie-Verbunds Eisenach, Jörn Köhler, zusammen. "Jeder Landkreis macht das, wie es ihm gefällt." Zudem seien die bürokratischen Hürden für die Beantragung von Bundeshilfen für viele Einrichtungen zu hoch. Eine Unterstützung durch die Politik sei bisher weitgehend ausgeblieben, so die einhellige Meinung.

In Thüringen gibt es aktuell 31 Träger von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in den Einrichtungen sind knapp 10 000 Menschen beschäftigt.

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