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Gedenken an Ende des Zweiten Weltkrieges

Erfurt  

Gedenken an Ende des Zweiten Weltkrieges

08.05.2021, 14:44 Uhr | dpa

Gedenken an Ende des Zweiten Weltkrieges. Bodo Ramelow

Bodo Ramelow (r, Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus haben Thüringer Landespolitiker des Endes des Zweiten Weltkrieges und dessen Opfer gedacht. Er verneige sich "vor allen Opfern der faschistischen Gewaltherrschaft", sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) laut einer am Samstag verbreiteten Mitteilung. "Eine Welt der Humanität, des Friedens und der Geschwisterlichkeit ist niemals selbstverständlich." Am 8. Mai 1945 war mit der deutschen Kapitulation der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende gegangen.

Landtagspräsidentin Birgit Keller erklärte, das Opfer von Millionen Menschen, die beim NS-Vernichtungsfeldzug und bei der Befreiung Europas vom Faschismus ihr Leben ließen, sei eine Verpflichtung. "Faschismus und Terror dürfen nie wieder die Oberhand gewinnen", erklärte sie. Dafür brauche es entschlossene Demokratinnen und Demokraten, die Rassismus und Hass keinen Raum ließen.

In der Landeshauptstadt Erfurt erinnerten verschiedene Vereine und Initiativen mit einer Aktion an die Befreiung vom Nationalsozialismus und wollten zugleich ein Zeichen für Kunstfreiheit und kulturelle Vielfalt sowie gegen Hass und Rechtsextremismus setzen.

Unter dem Motto "Gold statt Braun" sollte sich ein goldenes Band durch Erfurt ziehen. Dafür hingen unter anderem verschiedene Institutionen, aber auch Einzelpersonen goldfarbene Rettungsdecken an Gebäudefassaden. Die Rettungsdecken sind laut den Organisatoren ein verbindendes Element von Kulturinstitutionen und Aktiven der Kunst und Kultur - und sie stehen auch für die Rettung Geflüchteter an den Küsten des Mittelmeers.

Nach Angaben der Thüringer Polizei gab es zudem am Samstag anlässlich des Kriegsendes 1945 einen Fahrradkorso durch die Stadt, der friedlich verlief. Ein Sprecher sagte, dass sich die rund 600 Teilnehmer auch an die Infektionsschutzregeln hielten.

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