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Terminshopping: Geschäfte öffnen Montag unter Auflagen

Erfurt  

Terminshopping: Geschäfte öffnen Montag unter Auflagen

14.05.2021, 13:37 Uhr | dpa

Terminshopping: Geschäfte öffnen Montag unter Auflagen. Einzelhandel

Eine Frau mit einer Einkaufstasche geht an den langen Schatten mehrerer Häuser vorbei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa (Quelle: dpa)

Einzelhandelsgeschäfte in Erfurt können von Montag an wieder öffnen - und zwar für Kunden, die vorher einen Einkaufstermin gebucht haben. Möglich macht dies der seit fünf Werktagen unter 150 liegende Corona-Inzidenzwert, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Laut dem Infektionsschutzgesetz des Bundes darf der Einzelhandel unter dem Wert von 150 öffnen, wenn die Kunden mit den Geschäftsinhabern einen Termin vereinbaren, einen Negativtest vorlegen und einen Mund-Nasenschutz tragen.

Erfurt wies am Freitag eine Sieben-Tage-Inzidenz von rund 91 auf. Damit war auch der Schwellenwert von 100, für den das Infektionsschutzgesetz des Bundes weitere Lockerungen - etwa die Öffnung der Außengastronomie - vorsieht, erstmals unterschritten.

Unter anderem in Weimar ist bereits seit einigen Tagen das sogenannte Terminshopping möglich. Die Stadt hofft ebenfalls auf weitere Lockerungen bei stabiler Inzidenz unter 100. Jena wiederum rechnet frühestens vom 21. Mai an mit weiteren Öffnungsschritten.

In Suhl, wo die Inzidenz am Freitag mit 87 angegeben wurde, öffnen die Schulen vom kommenden Montag an wieder im eingeschränkten Regelbetrieb. Unterrichtet wird dann nach Angaben der Stadtverwaltung in festen Gruppen und im Wechselmodell. Die Kindergärten konnten bereits am Freitag wieder im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen.

In Gera hofft die Stadtverwaltung vom kommenden Freitag (21. Mai) an auf Schul- und Kita-Öffnungen. Dafür muss die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Wert von 165 liegen. Bleibt es so, könnte laut Stadt am Donnerstag die Öffnung für Freitag verkündet werden. Das gilt auch für den Saale-Orla-Kreis, der lange auch ein bundesweiter Corona-Hotspot war. Laut Landratsamt war die Inzidenz dort am Freitag auf knapp 146 - den niedrigsten Wert dieses Jahres für den Kreis - gesunken. Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 165 ist nach geltenden Regelungen in Schulen nur Wechselunterricht möglich.

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