Sie sind hier: Home > Regional > Essen >

Rot-Weiss Essen übersteht Corona-Krise relativ glimpflich

Verlust geringer als erwartet  

Rot-Weiss Essen kommt relativ glimpflich durch Corona-Krise

20.07.2020, 16:28 Uhr | dpa

Rot-Weiss Essen übersteht Corona-Krise relativ glimpflich.  (Quelle: imago images/Markus Endberg)

Die Spieler von Rot-Weiss Essen beim Training: Der Verein ist finanziell besser durch die Corona-Krise gekommen als erwartet (Quelle: Markus Endberg/imago images)

Rot-Weiss Essen atmet nach der Corona-Krise auf: Die Spieler sind zurück im Training und der finanzielle Verlust des Vereins ist geringer als befürchtet.

Für Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen hatte die Corona-Krise bisher zumindest weniger schlimme Folgen als zunächst befürchtet. "Wir sind sicher besser durch die Krise gekommen als der ein oder andere Traditionsverein", sagte Vorstandschef Marcus Uhlig im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Zwischenzeitlich standen bis zu 2,5 Millionen Euro bei uns im Feuer. Das ist ein gutes Drittel des Jahresumsatzes. Die Abrechnung ist noch nicht abgeschlossen, aber am Ende wird der coronabedingte Verlust wohl um die 700.000 Euro betragen."

Geschafft habe der deutsche Meister von 1955 das dank Kurzarbeit bis zum 15. Juli, vielen Einschränkungen und einer "wahnsinnigen Solidarität" wie einer 94-prozentigen Verzichtsquote bei der Ticketrückerstattung.

"Wir wollen Meister werden"

Wegen der unklaren Zuschauersituation – RWE arbeitet derzeit auch an einem Konzept zur Teilöffnung – ist laut Uhlig aber eines klar: "Wir werden auch in der kommenden Saison wieder die Solidarität aller unserer Fans und Partner brauchen."

Sportlich strebt Essen nach 13 Jahren die Rückkehr in die 3. Liga an. "Das Ziel ist eindeutig formuliert: Wir wollen Meister werden", sagte Uhlig. Von einer Alles-oder-Nichts-Situation will der 49-Jährige aber nicht sprechen. "Es ist keineswegs so, dass hier die Lichter ausgehen, wenn wir nicht aufsteigen sollten", sagt er: "Wir setzen hier nicht alles auf eine Karte. Wir geben definitiv nur Geld aus, das wir haben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: