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Essen: Stadt erwägt Anhebung von schiefer Schule

Kopfschmerzen bei Schülern  

Schiefe Schule: Stadt Essen erwägt Anhebung

10.07.2019, 09:37 Uhr | dpa

Essen: Stadt erwägt Anhebung von schiefer Schule. Das Schulgebäude mit den roten Türeingängen hat Schieflage: Die Stadt Essen überprüft nun eine Anhebung des Geländes. (Quelle: imago images/Hans Blossey)

Das Schulgebäude mit den roten Türeingängen hat Schieflage: Die Stadt Essen überprüft nun eine Anhebung des Geländes. (Quelle: Hans Blossey/imago images)

Wegen Bergsenkungen ist ein Schulgebäude in Essen in Schieflage geratenen. Die Stadt prüft nun, ob das gesamte Gebäude in Essen-Schonnebeck angehoben werden kann. Ziel sei eine Verringerung oder Beseitigung der Schieflage, sagte eine Stadtsprecherin am Dienstag. Ende Juli wolle man sich vor Ort ein genaueres Bild machen.

Die Höhe der Kosten für eine Anhebung der schiefen Schule in Essen, müsse noch geklärt werden, wie eine Sprecherin der Stadt mitteilt. Nach Angaben der Sprecherin würde die Anhebung der Schule durch eine Spezialfirma drei bis vier Tage dauern. Hinzu kämen Vor- und Nacharbeiten.

Das Schulgebäude, in dem zwei Grundschulen untergebracht sind, befindet sich nach Angaben der Stadt bereits seit 30 Jahren in Schieflage. Im vergangenen Jahr habe es eine Beschwerde von einer der beiden Schulgemeinden gegeben. Schüler würden unter Kopfschmerzen, Lehrer unter Rückenschmerzen leiden, habe es darin geheißen.

Als Gegenmaßnahmen habe die Stadt unter anderem Handläufe im Treppenhaus angebracht und Gesundheitssprechstunden für die Lehrer eingerichtet, sagte die Sprecherin. Jetzt gehe es um größere Maßnahmen. Darüber sei man auch mit der Unfallkasse NRW und der Bezirksregierung im Gespräch.

"Wir haben eine Schieflage, die potenziell gesundheitsgefährdend sein könnte", sagte die Sprecherin der Unfallkasse NRW, Nil Yurdatap. Betroffen seien mehrere Klassenräume. Der Stadt sei empfohlen worden, diese Räume möglichst wenig zu nutzen. Eine akute Gefährdung der Schüler und Lehrer sei aber ausgeschlossen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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