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Essen: Karstadt hält an Standort in Vogelheim fest

Großlager in Vogelheim  

Karstadt hält an Standort in Essen fest

06.08.2019, 17:21 Uhr | dpa, tme

Essen: Karstadt hält an Standort in Vogelheim fest. Blaue Fahnen mit der Aufschrift "Karstadt": In Essen will der Konzern seine Aktivitäten fortsetzen. (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Blaue Fahnen mit der Aufschrift "Karstadt": In Essen will der Konzern seine Aktivitäten fortsetzen. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof will an seinem Logistikstandort in Essen festhalten. Die Mitarbeiter können darum vorerst aufatmen. In anderen Städten sieht es hingegen düster aus.

Das Großlager des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof in Essen-Vogelheim bleibt erhalten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, werde man an dem Logistikstandort in Essen festhalten – und damit wohl auch den Großteil der 400 Mitarbeiter vor Ort weiter beschäftigen.

Karstadt-Quelle hatte 2005 seine gesamte Logistiksparte an die DHL verkauft. Die wickelte bislang über eine Tochter, die Fashion GmbH, auch in Essen für Karstadt die Mode-Logistik ab. Doch die DHL-Mitarbeiter vor Ort mussten zuletzt bangen, ob ihnen der Großkunde im Zuge der Umstrukturierung weiterhin erhalten bleiben würde. Ein Dienstleistungsvertrag mit der Post-Tochter war nicht über den 31. März 2020 hinaus verlängert worden. Doch jetzt steht fest: Der Standort an der Hafenstraße soll auch in Zukunft bestehen bleiben. 

In anderen Städten sieht es hingegen ganz anders aus. Die Standorte in Frechen und Erfurt sowie vier kleinere regionale Verteilzentren in Stuttgart, Würzburg, Hannover und Berlin werden geschlossen. Der Interessenausgleich und der Sozialplan dazu seien am Montag unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen in Essen mit. Betroffen seien rund 600 Arbeitsplätze, war aus dem Umfeld des Konzerns zu erfahren.

Strukturen sollen neu geordnet werden

Karstadt hatte bereits 2018 angekündigt, die Logistik künftig zusammen mit dem Dienstleister Fiege neu aufstellen zu wollen. Der Konzern sieht in der Logistik auch für Drittkunden eines seiner wesentlichen Wachstumsgebiete für die Zukunft. Doch sei es nach dem Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof notwendig geworden, die vorhandenen Strukturen neu zu ordnen.


Mit der Umstrukturierung der Logistiksparte sollen Personal- und Sachkosten gespart werden, um in Zukunft auch ein Drittkundengeschäft zu wettbewerbsfähigen Konditionen betrieben zu können, so der Konzern.

Neben den verbliebenen großen Logistikstandorten in Unna, Essen-Vogelheim und Köln-Porz sollen auch viele der 180 Warenhäuser als sogenannte City Hubs für die Belieferung der Kunden auf der letzten Meile genutzt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • "WAZ"

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