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Essen: Nach Leinwand-Absturz wieder Konzerte am Seaside Beach

20.000 Fans erwartet  

Nach Leinwand-Absturz finden wieder Konzerte in Essen statt

13.09.2019, 15:57 Uhr | dpa

Essen: Nach Leinwand-Absturz wieder Konzerte am Seaside Beach. Einsatzkräfte beraten nach dem Konzertabbruch in Essen: Bei einem Festival stürzte eine LED-Wand ins Publikum. (Quelle: imago images/Reichwein/Archiv)

Einsatzkräfte beraten nach dem Konzertabbruch in Essen: Bei einem Festival stürzte eine LED-Wand ins Publikum. (Quelle: Reichwein/Archiv/imago images)

Bei einem Konzert am Baldeneysee in Essen ist vor zwei Wochen eine LED-Wand ins Publikum gestürzt, 30 Menschen wurden dabei verletzt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Nun finden dort aber wieder Konzerte statt.

Zwei Wochen nach dem Einsturz einer LED-Leinwand auf einem Open-Air-Konzert am Baldeneysee in Essen mit zahlreichen Verletzten hat der Veranstalter den Betrieb wieder aufgenommen. Für Freitag stand der Rapper Alligatoah auf dem Programm, wie das Seaside Beach Baldeney mitteilte. Am Samstag tritt laut Plan der deutsche Sänger Mark Forster auf. Dem Betreiber zufolge werden für das ausverkaufte Forster-Konzert 20.000 Fans erwartet.

Als Konsequenz aus dem Unglück sollen nach Angaben der Stadt Essen Durchsagen die Fans unter anderem besser auf Notausgänge und Rettungsstellen vor Ort hinweisen. Besucher hätten sich nach dem Vorfall über mangelnde Orientierung beschwert. Außerdem gelte ein Parkverbot für die Straße vor dem Konzertgelände.

War die Leinwand nicht gesichert?

Am 31. August war auf einem Konzert der Rapper Materia und Casper bei einem Unwetter eine mehrere Quadratmeter große LED-Leinwand ins Publikum gestürzt. Die Polizei geht davon aus, dass eine Windböe der Auslöser war. Nun muss unter anderem geklärt werden, ob die Leinwand möglicherweise nicht richtig gesichert war.


Die Zahl der Verletzten stieg unterdessen auf 31, wie eine Sprecherin der Polizei Essen mitteilte. Über ein Videoportal hätten Konzertbesucher zudem nach einem Aufruf der Ermittler knapp 80 Videos und Bilder zur Verfügung gestellt. Ermittelt werde weiterhin wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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