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Essen: Beton-Tannen sollen Weihnachtsmarkt vor Terror schützen

Erstmals im Einsatz  

Beton-Tannen sollen Essener Weihnachtsmarkt schützen

13.11.2019, 22:18 Uhr | dpa

Essen: Beton-Tannen sollen Weihnachtsmarkt vor Terror schützen. Beton-Durchfahrtssperre vor Weihnachtsmärkten in Essen (Quelle: dpa)

Für die Sicherheit: Als Tannen verkleidete Beton-Durchfahrtssperren stehen vor einem Weihnachtsmarkt. Foto: Roland Weihrauch/dpa (Quelle: dpa)

Sie sehen harmlos aus, haben aber einen ernsten Hintergrund: Zehn Beton-Tannen sollen im Notfall den Essener Weihnachtsmarkt in der Innenstadt sichern.

Sie sind 1,80 Meter hoch, wiegen drei Tonnen und sehen aus wie Tannenbäume: Zehn neue Lkw-Sperren werden in diesem Jahr zusätzlich den Essener Weihnachtsmarkt schützen. Das Stadtmarketing lässt die Beton-Tannen am Eingang zum Weihnachtsmarkt aufstellen, den man direkt vom Hauptbahnhof erreicht.

"Das ist für viele das Tor zum Weihnachtsmarkt. Wir wollten das etwas ansprechender gestalten als mit einfachen Betonklötzen", sagte eine Sprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor über die Sperren berichtet.

Weihnachtsmarkt auch durch Betonklötze gesichert

Das Stadtmarketing hat die Beton-Tannen bei einer saarländischen Firma gemietet. Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt wird zusätzlich mit Betonklötzen gesichert, die man – im Gegensatz zu den Tannen – notfalls auch mit einem Kran bewegen kann, um einen Rettungsweg freizumachen.

Der Hersteller der Tannen, Jürgen Beck, sagte: "Essen ist der erste Weihnachtsmarkt, den wir mit den Beton-Tannen bestücken. Wir haben aber noch ein paar auf Lager." Die Tannen habe er – ebenso wie einen Schneemann aus Beton – beim Patentamt angemeldet.


Beck hat sich mit seiner Firma auf Terrorbarrieren spezialisiert. Er liefert dieses Jahr nach eigenen Angaben rund 300 Betonblöcke für Weihnachtsmärkte aus. Die Idee zu dem Geschäft kam Beck, der sonst unter anderem einen Imbiss auf Volksfesten betreibt, nachdem seine beiden Töchter als Verkäuferinnen an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche den Anschlag 2016 miterlebt hatten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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