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Bergbaumaschinen-Branche erwartet Umsatzsprung

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Bergbaumaschinen-Branche erwartet Umsatzsprung

14.11.2019, 14:00 Uhr | dpa

Trotz der Einstellung des deutschen Steinkohlebergbaus rechnen die deutschen Bergbauzulieferer im laufenden Jahr mit einem neuen Umsatzrekord. Die Erlöse stiegen voraussichtlich um 38 Prozent auf 4,98 Milliarden Euro, prognostizierte der Fachverband Mining im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Essen. Allerdings erwirtschafteten die 145 Mitgliedsunternehmen rund 98 Prozent des Umsatzes im Ausland.

Gute Geschäfte machten die Bergbaumaschinen-Hersteller vor allem in Australien und Russland. Der Umsatz in Deutschland werde bei 110 Millionen Euro liegen, rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr. "Potenzial für größeres Wachstum sehen wir jedoch nicht", sagte der Fachverbandsvorsitzende Michael Schulte Strathaus. Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung sowie die abnehmenden Möglichkeiten, weiterhin heimische Rohstoffe zu fördern, ließen den inländischen Markt zukünftig eher zu einer Randerscheinung werden.

Für 2020 geht Schulte Strathaus davon aus, das Gesamtumsatzniveau von 2019 "zumindest halten zu können". Die mittelständisch geprägte Branche beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben rund 12 200 Menschen. Die Unternehmen produzieren beispielsweise Belüftungs- und Kühlanlagen, Aufbereitungsmaschinen oder Geräte für den Kohleabbau unter Tage.

Größter Absatzmarkt ist 2019 die EU, auf die rund 25 Prozent der Exporte entfallen. "Die entscheidenden Impulse gingen von Frankreich und Großbritannien aus." Für 2020 rechnet der Verband zumindest mit einem weiteren leichten Anstieg der Ausfuhren in die EU-Länder.

Etwa 12 Prozent Anteil an den Gesamtausfuhren hatten die USA und damit drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Verantwortlich dafür ist nach laut Schulte Strathaus ein Schwenk in der dortigen Energiepolitik. Die Bedeutung der Kohle als Energielieferant gehe kontinuierlich zurück.

Russland habe im laufenden Jahr einen Anteil von mehr als 7 Prozent an den Ausfuhren. Nach wie vor gelte dort Kohle als Basisquelle für die Wärme- und Energieerzeugung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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