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Essen: massiver Stellenabbau bei Eon durch Innogy-Übernahme

Übernahme von Innogy  

Massiver Stellenabbau bei Eon trifft Essen und Dortmund

22.11.2019, 15:58 Uhr | dpa

Essen: massiver Stellenabbau bei Eon durch Innogy-Übernahme. Der Hauptsitz des Energiekonzerns Eon in Essen: In der Stadt werden voraussichtlich Hunderte Arbeitsplätze gestrichen. (Quelle: imago images/Manngold)

Der Hauptsitz des Energiekonzerns Eon in Essen: In der Stadt werden voraussichtlich Hunderte Arbeitsplätze gestrichen. (Quelle: Manngold/imago images)

Der Energiekonzern Eon wird Hunderte Stellen in Essen und Dortmund abbauen. Es könnten aber perspektivisch neue Arbeitsplätze entstehen.

Der vom Energiekonzern Eon nach der Übernahme der RWE-Tochter Innogy geplante Stellenabbau wird Essen und Dortmund treffen. In beiden Städten könnten jeweils bis zu 800 Stellen wegfallen, sagte ein Eon-Sprecher am Freitag. Essen bleibe Sitz des Konzerns und mit dann rund 5.000 Mitarbeitern der zentrale Standort der neuen Eon. Auch die Steuerung der nationalen und internationalen Energienetze von Eon bleibe in Essen.

Dortmund bleibe mit etwa 1.500 Mitarbeitern einer der größten Eon-Standorte in Deutschland. Der mit Abstand größte Verteilnetzbetreiber von Eon, Westnetz, habe dort seinen Sitz. Dortmund sei zudem ein wichtiger Standort für das Zukunftsgeschäft Elektromobilität. Details des Standortkonzepts müssten aber noch entwickelt und mit den Arbeitnehmervertretern besprochen werden. Da es in beiden Städten wachstumsstarke Unternehmensteile geben werde, könnten dort künftig auch neue Arbeitsplätze entstehen, sagte der Sprecher.


Die beiden Energieriesen Eon und RWE hatten Innogy unter sich aufgeteilt. Eon übernimmt das Netz- und das Endkundengeschäft und reicht die eigenen erneuerbaren Energien und die von Innogy an RWE weiter. Bei der neuen Eon sollen nach der Integration von Innogy bis zu 5.000 Stellen wegfallen. Dies soll sozialverträglich erfolgen, wie Eon mit den Gewerkschaften vereinbart hatte. Eon und Innogy hatten zuletzt jeweils rund 43.000 Mitarbeiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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