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Essen: Stadt will ihr Image verbessern

Vision bis 2030  

Stadt Essen will ihr Image verbessern

13.02.2020, 10:48 Uhr | t-online.de, cf

Essen: Stadt will ihr Image verbessern. Eine Luftaufnahme von Essen: Die Stadt hat ein neues Konzept entwickelt, um das Image der Ruhrmetropole zu verbessern. (Quelle: imago images/Hans Blossey/Archiv)

Eine Luftaufnahme von Essen: Die Stadt hat ein neues Konzept entwickelt, um das Image der Ruhrmetropole zu verbessern. (Quelle: Hans Blossey/Archiv/imago images)

Weg vom Industriestandort und hin zur lebenswerten Ruhrmetropole: Das ist das Ziel eines neuen Konzepts der Stadt Essen, das bis 2030 erreicht werden soll. 

Essen hat ein neues Stadtmarketing-Konzept vorgelegt. Bis 2030 soll es umgesetzt werden. Ziel der neuen Strategie sei es laut der Stadt, "die positive Wahrnehmung Essens erheblich zu steigern, den Wirtschafts- und Messestandort zu stärken und den Tourismus zu fördern".

Grundlage des Konzepts sind eine umfangreiche Analyse des Rheingold Instituts aus dem vergangenen Jahr und eine ergänzende Online-Befragung im Auftrag der Stadt. Dabei wurde deutlich, dass sich die Essener mehr Anerkennung von außen wünschten, vor allem für das kulturelle Angebot und die "grüne" Seite der Stadt.

Laut Erhebung kritisierten die Essener, dass insbesondere der Innenstadt "Besonderheit und Klasse" fehle. Viele Bewohner nehmen Essen zwar als Hauptstadt des Ruhrgebiets wahr, aber auch als Flickenteppich von "50 Dörfern".

Wie Essen in zehn Jahren aussehen soll

Die Autoren des neuen Konzepts entwickelten ein sogenanntes "Markenbild 2030", wie Essen in zehn Jahren aussehen soll. Ein Kern ist ein angestrebter Imagewandel: weg von der Industriestadt mit Stahl und Kohle hin zu einer Stadt "als Mittelpunkt der Metropole Ruhr und eine der führenden Städte im Ballungsraum Rhein-Ruhr". 

Wirtschaft und Wissenschaft sollen eine stärkere Rolle spielen, das studentische Leben in der Innenstadt spürbar werden. Darüber hinaus solle sich die City zum Treffpunkt der gesamten Bevölkerung entwickeln. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Mobilitätswende. "Die Stadt gewinnt Räume zurück, die sie nachhaltig gestaltend nutzt", schreiben die Autoren. Darüber hinaus solle es "attraktive Events, Lifestyle- und Kulturangebote geben."

"Essen ist ein 'Hidden Champion', der sich aus Sicht der Bevölkerung aktuell aber zu sehr im Hintergrund aufhält. Unsere Aufgabe ist es, die Stärken und Potenziale der Stadt auf allen Ebenen aktiv zu verkaufen", sagte Richard Röhrhoff, Chef der städtischen Essen Marketing GmbH zur neuen Strategie. "Das macht die Bürgerinnen und Bürger stolz und sorgt dafür, dass wir mehr Ambition innerhalb der Stadt und neue Impulse von außen bekommen."

Verwendete Quellen:

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