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Coronavirus: Essen will Anwesenheitslisten für Veranstaltungen

Wegen Coronavirus  

Stadt Essen will Anwesenheitslisten für Veranstaltungen

03.03.2020, 11:21 Uhr | dpa, t-online

Coronavirus: Essen will Anwesenheitslisten für Veranstaltungen. Blick in ein Rettungsfahrzeug für Infektions-Patienten der Essener Feuerwehr: In der Stadt hat es einen ersten Coronafall gegeben. (Quelle: dpa/Bernd Thissen/Archiv)

Blick in ein Rettungsfahrzeug für Infektions-Patienten der Essener Feuerwehr: In der Stadt hat es einen ersten Coronafall gegeben. (Quelle: Bernd Thissen/Archiv/dpa)

Bei Veranstaltungen mit mehr als 25 Teilnehmern sollten die persönlichen Daten dieser erfasst werden. Das plant die Stadt Essen nun. Damit sollen im Fall einer Coronavirus-Infektion alle Personen schnell identifiziert werden.

Die Stadt Essen dringt bei den Organisatoren von Veranstaltungen ab 25 Personen auf die Erfassung der persönlichen Daten aller Teilnehmer. Bei einer später festgestellten Coronavirus-Infektion eines Teilnehmers solle es damit möglich werden, alle übrigen unverzüglich zu identifizieren: "Der identifizierte Personenkreis kann dann gegebenenfalls beprobt beziehungsweise unter Quarantäne gestellt werden", teilte die Stadt Essen am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.

Auf einer Anwesenheitsliste sollten Angaben zu Name, Vorname, Adresse und telefonischer Erreichbarkeit gemacht werden. Für die Identifizierung der übrigen Teilnehmenden sei die Erfassung von persönlichen Daten aller Teilnehmer "dringend notwendig".

Essener Konzept als Vorbild für andere Städte

Bei der Maßnahme handele es sich um eine Idee aus Essen, sagte Stadtsprecherin Silke Lenz. Sie sei unter anderem auch in einem Gespräch beim Städtetag diskutiert worden. "Das Essener Papier wird nun anderen Städten zur Verfügung gestellt."

Am Sonntag ist bekannt geworden, dass bei einer Frau aus Essen-Kettwig das Virus nachgewiesen wurde. Sie befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Stadt hat in der vergangenen Woche ein Coronavirus-Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Nummer 0201 123-8888 von Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr erreichbar ist. Wegen der aktuellen Situation fällt ein geplanter Bürgerdialog mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen in Altendorf am Dienstagabend aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Informationen der Stadt Essen

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