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Hersteller ruft Pizza-Fertigteig aus Supermärkten zurück

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Hersteller ruft Pizza-Fertigteig aus Supermärkten zurück

28.07.2020, 04:59 Uhr | dpa

Hersteller ruft Pizza-Fertigteig aus Supermärkten zurück. Lidl-Logo

Das Logo an einer Lidl-Filiale. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein Hersteller aus Österreich ruft Fertig-Pizzateig zurück, der bei unterschiedlichen Supermarkt-Ketten in Deutschland verkauft wurde. Bei Lidl sei das Produkt "chef select & you Pizza Kombi, 600g" mit allen Mindesthaltbarkeitsdaten vom 22.07.2020 bis einschließlich 22.08.2020 betroffen, teilte Lidl Deutschland am Montagabend mit. Der Hersteller dieses Produkts, das Unternehmen Wewalka GmbH Nfg. KG aus dem österreichischen Sollenau, teilte zudem mit, dass auch der bei Aldi in Teilen Bayerns verkaufte Artikel "Cucina Pizzateig mit Tomatensoße 600g" mit Mindesthaltbarkeitsdatum17.07.2020 bis 16.08.2020 betroffen sei.

Nach Angaben des Portals "lebensmittelwarnung.de" des Bundesamts für Verbraucherschutz sind außerdem ähnliche Produkte der Marken "Backini", "Mondo Italiano", "Gut&Günstig", "Penny Ready" und "Ja!" betroffen. So schloss sich auch Rewe in Deutschland und Österreich dem Rückruf an. Aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes würden die Produkte clever Pizza-Kombi Pizzateig & Tomatensauce 600g sowie Penny Ready backfertiger Pizzateig mit fruchtiger Tomatensauce im Glas 600g des Herstellers Tante Fanny Frischteig GmbH, einer Wewalka-Tochter, von der REWE International AG zurückgerufen.

Von Lidl hieß es: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Tomatensauce des betroffenen Produktes Metallfremdkörper enthalten sind. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren." Der auf Backpapier gerollte Pizza-Fertigteig des Herstellers Wewalka GmbH Nfg. KG sei bei Lidl in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein verkauft worden. Das betroffene Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. "Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons."

Das betroffene Aldi-Produkt sei in Aldi-Süd-Filialen in Teilen von Bayern angeboten worden, hieß es in der Wewalka-Mitteilung. "Die Gefahr geht ausschließlich von der beigepackten Tomatensauce aus. Wir empfehlen daher von jeglichem Verzehr des betroffenen Produktes abzusehen. Der Verzehr des Pizzateiges ist unbedenklich", hieß es hierzu. Auch auf der Plattform "lebensmittel.de" hieß es: "Der Vorlieferant der Tomatensauce kann nicht gänzlich ausschließen, dass sich Metallteilchen in einzelnen Gläsern befinden können."

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