Sie sind hier: Home > Regional > Essen >

Metropole mit Problemen: Ausstellung zu 100 Jahre Ruhrgebiet

Essen  

Metropole mit Problemen: Ausstellung zu 100 Jahre Ruhrgebiet

11.09.2020, 13:38 Uhr | dpa

Traurige Rekorde bei Hartz IV, aber 300 000 Studenten mit guten Jobaussichten, triste Industriebrachen und zugleich schicke grüne Wohnsiedlungen und Start-ups - das Ruhrgebiet ist eine widersprüchliche Region mit krassen Unterschieden. In einer großangelegten Ausstellung mit über 1000 Exponaten unternimmt das Ruhr Museum in der einstigen Zeche Zollverein in Essen einen neuen Versuch, Deutschlands größtem Ballungsraum gerecht zu werden. Die Ausstellung unter dem Motto "100 Jahre Ruhrgebiet. Die andere Metropole" wird am Sonntag (13.9.) eröffnet und dauert bis zum 9. Mai 2021.

Am Freitag stellten Ausstellungschef Heinrich Theodor Grütter und die Chefin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Karola Geiß-Netthöfel die neue Ausstellung vor. Anlass ist der 100. Geburtstag des RVR-Vorgänger-Verbandes, der am 5.9.1920 unter dem Namen "Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk" gegründet worden war. Er sollte nach dem Ersten Weltkrieg Siedlungen für rund 150 000 zusätzliche Bergleute und ihre Familien schaffen - unter anderem, um die Reparationen des Versailler Vertrages zu bezahlen. Heute ist der RVR der älteste Kommunalverband in Deutschland.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: