Sie sind hier: Home > Regional > Essen >

Essen: Neue Razzien nach rechtsextremen Chats bei Polizei

Skandal bei Polizei  

Neue Razzien nach rechtsextremen Chats bei Polizei

24.11.2020, 17:49 Uhr | dpa

Essen: Neue Razzien nach rechtsextremen Chats bei Polizei. Polizisten bei einer Razzia (Archivbild): In Zusammenhang mit den rechtsextremen Chatgruppen bei der Polizei in NRW hat es weitere Razzien gegeben. (Quelle: dpa/picture alliance)

Polizisten bei einer Razzia (Archivbild): In Zusammenhang mit den rechtsextremen Chatgruppen bei der Polizei in NRW hat es weitere Razzien gegeben. (Quelle: picture alliance/dpa)

Nach Bekanntwerden der rechtsextremen Chatgruppen bei der Polizei NRW sind weitere Verdächtige hinzugekommen. Bei Razzien sind weitere Beweismittel sichergestellt worden.

Im Zusammenhang mit rechtsextremen Chats bei der nordrhein-westfälischen Polizei hat es am Dienstagmorgen erneut Durchsuchungen gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Duisburg. Es gehe um neun weitere Beschuldigte, auf die man im Zuge der Ermittlungen um rechtsextreme WhatsApp-Chats gestoßen sei. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet.

Es werde wegen Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen die Beamten ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, entsprechende Bilder, Videos und Audiodateien gepostet zu haben. Am Dienstag seien 17 Objekte unter anderem in Essen, Mülheim an der Ruhr und Velbert durchsucht worden.

24 beschuldigte Beamte

Die Anzahl der beschuldigten Polizeibeamten, die verfassungsfeindliche beziehungsweise volksverhetzende Inhalte in WhatsApp-Gruppen gepostet haben sollen, erhöht sich damit auf insgesamt auf 24 Personen. Es seien am Dienstag weitere Speichermedien sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden müssten. Ob die Verdächtigen suspendiert wurden, blieb zunächst unklar.

Laut "Bild"-Zeitung soll es sich bei den Beschuldigten um eine Kegelgruppe von Polizisten aus Mülheim und Essen handeln. Dabei seien offenbar Nazi-Symbole gepostet und auch der Hitlergruß gezeigt worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal