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Streik der Geldboten – Bargeld könnte knapp werden

Von dpa, t-online
04.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Verdi
Ein Beschäftigter trägt bei einem Warnstreik eine Warnweste von Verdi: Die Gewerkschaft hatte in ganz Deutschland Geldboten zu Warnstreiks aufgerufen, (Quelle: Tom Weller/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Möglicherweise gibt es bald leere Geldautomaten: In Hessen haben zweitägige Warnstreiks in der Geld- und Wertbranche begonnen.

Wegen eines Warnstreiks von Geldboten könnte Bargeld an Bankautomaten in Hessen stellenweise zur Mangelware werden. Die Arbeitsniederlegungen hätten wie geplant begonnen, sagte Guido Jurock, Streikleiter der Gewerkschaft Verdi, am Montag.

Mit Beginn der Frühschicht habe die überwiegende Zahl der Beschäftigten einer Firma in Neu Isenburg ihre Arbeit niedergelegt. Der Schwerpunkt liege außerdem auf einem Unternehmen in Linden bei Gießen. Spontan schlossen sich der Gewerkschaft zufolge auch Geldboten von Firmen aus Frankfurt an.

Da nun "mehr oder weniger alle Beschäftigten in der Wert- und Geldbranche" am Streik teilnehmen, geht der Verdi-Sprecher von Engpässen in der Bargeldversorgung aus: "Es könnte knapp werden an dem ein oder anderen Bankautomaten in Hessen." Der Streik der Geldboten, die neben Banken und Sparkassen auch Supermärkte beliefern, soll zwei Tage dauern und am 5. Juli abends mit der Spätschicht enden.

Bargeld könnte an manchen Automaten in Hessen Mangelware werden

Die Gewerkschaft Verdi hatte in ganz Deutschland Geldboten zu Warnstreiks aufgerufen, die die Maschinen sonst mit Bargeld befüllen. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft waren in der Nacht auf Donnerstag ohne Ergebnis auseinander gegangen.

Verdi fordert für die rund 800 bis 1000 hessischen Geldboten einen Stundenlohn von 20,31 Euro für die mobilen Dienstleistungen im Geld- und Werttransport und 18,03 Euro für die stationäre Geldbearbeitung.

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