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Diebesgut "Brennholz": Auch hessische Wälder betroffen


Diebesgut "Brennholz" – auch hessische Wälder betroffen

Von Roxana Frey

15.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Frisch geschlagenes Holz: Es kann nicht sofort verheizt werden, es muss erst trocknen und zwar bis es weniger als 20 Prozent Wassergehalt hat.
Frisch geschlagenes Holz: Es kann nicht sofort verheizt werden, es muss erst trocknen, und zwar bis es weniger als 20 Prozent Wassergehalt hat. (Quelle: Daniel Karmann/dpa-tmn-bilder)
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Aus Angst vor kalten Wohnungen im Winter und den steigenden Energiepreisen wird immer mehr Holz aus Wäldern geklaut. Auch hessische Gebiete sind betroffen.

Die Preise fürs Heizen mit Gas oder Öl steigen, und auch Brennholz wird immer teurer. Deutschlandweit häufen sich die Meldungen über Holzdiebstähle aus Wäldern – auch in hessischen Gebieten habe der Holzklau zugenommen. Zwar erhebe man keine konkreten Zahlen, aber die Meldungen über Diebstähle nehmen zu, wie Michelle Sundermann, Sprecherin vom Landesunternehmen Hessen Forst, auf Anfrage von t-online mitteilt.

Betroffen sei bisher ausschließlich aufgearbeitetes Holz, Diebstähle von stehenden Bäumen sein bislang nicht bekannt. Normalerweise wird das Brennholz frisch und gerückt am Wegrand vom Forstamt verkauft. Private oder gewerbliche Käufer müssen es selbst sägen, spalten, transportieren und trocknen. "Das Holz, das unsere Kunden dieses Jahr erwerben, ist in der Regel erst in zwei Jahren trocken genug, um es zu verbrennen", so Sundermann.

Die Diebe sorgen offenbar vor. Sobald das Holz verkauft wurde, was dieser Tage schnell gehe, sei der Käufer für den Abtransport zuständig. Hessen Forst zufolge wurden einem Brennholzkunden aus Südhessen vor ein paar Wochen 3.500 Kubikmeter Brennholz gestohlen. Je nach Sortiment seien das etwa 70 bis 80 Euro pro Kubikmeter.

Hessen: Landesunternehmen geht gegen Holzdiebe vor

Wie das Landesamt auf seiner Internetseite mitteilt, erntet Hessen Forst im hessischen Staatswald jährlich rund 1,7 Millionen Kubikmeter Holz – "sowohl bei der Pflege junger Waldbestände als auch bei der nachhaltigen Nutzung reifer Bäume". Viele Waldflächen in Hessen seien durch Stürme, Borkenkäferbefall und Dürre der letzten Jahre geschädigt. Umfangreiche Wiederaufforstungsmaßnahmen seien nötig, um auch für die Zukunft einen gesunden und stabilen Wald wachsen zu lassen.

Um gegen Holzdiebstahl vorzugehen, werden GPS-Tracker in die Holzstämme eingebaut. Damit kann nachvollzogen werden, wenn das aufgearbeitete Brennholz bewegt wird. Zudem habe man die Kontrolle der Holzabfuhrberechtigungen von Lkw-Fahrern verstärkt. "Manchmal erhalten wir auch Hinweise von aufmerksamen Bürgern", so Sundermann.

Hessen Forst geht gegen die Täter vor: "Jeder Diebstahl, egal wie groß die Menge ist, wird zur Anzeige gebracht.", so die Sprecherin von Hessen Forst.

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Verwendete Quellen
  • Anfrage Landesunternehmen Hessen Forst
  • hessen-forst.de
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