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Frankfurt: Gastro-Betrieben schließen wegen Ekelfunden


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Ekelfund in Gastrobetrieben: Schimmel, Ungeziefer und Mäusekot

Von dpa, t-online, stn

Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Vergammelte Zwiebel: Für manch einen Kontrolleur war der Anblick zu viel.
Vergammelte Zwiebel: Für manch einen Kontrolleur war der Anblick zu viel. (Quelle: Stadt Frankfurt)
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Schimmelige Zwiebeln, verdorbenes Fleisch: Drei Betriebe mussten nach einer Kontrollaktion schließen. In Frankfurt stehen mehr als 70 Lokale auf dem Index.

Im Frankfurter Ausgehviertel Alt-Sachsenhausen haben Stadtpolizei, Lebensmittelkontrolleure und Ordnungsamt vier gastronomische Betriebe unter die Lupe genommen – und für drei Betriebe war dann erstmal Schluss. Der Grund: Vergammelte Zwiebeln, Mäusekot neben sauberen Tellern, Schaben in der Küche. Sie mussten wegen problematischer Lebensmittel- und Hygieneumstände sofort den Betrieb einstellen.

So stießen die Kontrolleure in einem auf den ersten Blick gepflegten Restaurant auf akuten Ungeziefer-Befall, verdorbene und abgelaufene Lebensmittel und mangelnde Grundhygiene. "Manche Lebensmittel waren in ihrer Konsistenz nahezu nicht identifizierbar. Der Geruch verdorbener Lebensmittel war selbst manchen Stadtpolizisten zu viel", hieß es in einer Mitteilung.

In Kühlschränken und -truhen herrschte Ekel-Alarm durch größere Mengen verdorbenes Fleisch und Fisch, verschimmelte Zwiebeln und ranzige Sojasprossen, dazwischen immer wieder Mäuse- und Rattenkot. Ein ähnliches Bild bot sich in einem zweiten Lokal, in dem zudem erhebliche bauliche Mängel festgestellt wurden. Zudem war der Betrieb den Angaben zufolge eigentlich durch einen Insolvenzverwalter gewerberechtlich abgemeldet worden, wurde aber ohne gültige Gewerbeanmeldung weiterbetrieben.

Shisha-Bar muss wegen Mäuse-Befalls schließen

Auch eine Shisha-Bar musste wegen hygienischer und baulicher Mängel sowie Mäuse-Befalls schließen. Die Stadtpolizei stellte zudem ein Geldspielgerät mit abgelaufener Zulassung und einen Warenautomat ohne Aufstellerkennzeichnung sicher. Außerdem wurden hinter der Theke 500 Schmerztabletten ausländischer Herkunft gefunden und sichergestellt.

In diesem Jahr mussten die Lebensmittelkontrolleure nach eigenen Angaben bisher 209 Lebensmittelbetriebe vorläufig schließen. Nun sind drei weitere hinzugekommen.

Aus Datenschutzgründen darf das Ordnungsamt die Namen der Betriebe nicht nennen. Eklatante Hygienemängel werden aber im "Verbraucherfenster Hessen" angezeigt. Aktuell sind dort laut Stadt für Frankfurt 77 Betriebe aufgeführt, die gegen Hygiene- und Lebensmittelvorschriften verstoßen haben.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Ordnungsamt Frankfurt
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  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Florian Wichert, Robert Hiersemann
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