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Traditionsmetzgerei Schmidt in Frankfurt muss schließen – Kunden hamstern Fleischwaren


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Traditionsmetzgerei muss schließen – Kunden hamstern Fleischwaren

Von t-online, lka

Aktualisiert am 01.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Metzger beim Zerlegen von Fleisch (Symbolbild): Der Betrieb kann sich nicht mehr halten.
Metzger beim Zerlegen von Fleisch (Symbolbild): Der Betrieb kann sich nicht mehr halten. (Quelle: imago stock&people)
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Neben Bäckereien müssen derzeit auch immer wieder Metzgereien aufgeben. Bei einem Frankfurter Geschäft sind die Kunden besonders verzweifelt.

Die Energiekrise und EU-Auflagen zwingen das nächste Traditionsgeschäft in die Knie: Die Metzgerei von Stefan Schmidt in Frankfurt am Main muss nach 24 Jahren schließen, wie die "Frankfurter Neue Presse" (FNP) berichtet. "Um noch selber produzieren zu dürfen, müssten wir nach EU-Richtlinien den Laden umbauen. Das würde mich Tausende kosten. Das könnte ich vielleicht noch stemmen, aber uns fehlt es auch an Personal", so Schmidt.

Seit 1999 führt der Metzgermeister gemeinsam mit seiner Frau Nicole das Geschäft, das vom Großvater bereits vor über 90 Jahren eröffnet wurde. Schon seit Jahren kämpfen sie dem Bericht zufolge mit dem Fachkräftemangel, der schlechten Energiesicherheit sowie den steigenden Rohstoffpreisen. Bei der diesjährigen Prüfung seien nun Mängel festgestellt worden, und den strenger gewordenen Vorschriften könnten sie ohne Investitionen nun nicht mehr standhalten.

Schockierte Kunden hamstern Fleischwaren

Rund 95 Prozent der Schlachterware stelle die Familie Schmidt selbst her, Kunden kämen aus ganz Frankfurt in den dörflichen Stadtteil Harheim. Und einige seien so schockiert von der angekündigten Schließung zum Jahresende hin, dass sie mit Vorratskäufen begonnen hätten. Denn: Die meisten Kunden möchten ihr Fleisch nur bei der Metzgerei statt im Supermarkt kaufen, erklärt Nicole Schmidt.

"'Beim Schmidt' wird hinterm Haus direkt noch selbst geschlachtet. Montags Schlachtung, dienstags Verarbeitung, ab Mittwoch in den Verkauf. Fast alle Köstlichkeiten kommen aus eigener Herstellung", schrieb beispielsweise eine begeisterte Kundin vor über einem Jahr noch im Netz. "Wir sind geradezu beseelt", so ihr Fazit über den Geschmack der Produkte.

Gerade in der eher ländlich geprägten Region seien Geschäfte wie dieses wichtig für die Anwohnerinnen und Anwohner. Laut "FNP" sei Schmidts Metzgerei einer der drei letzten Betriebe in Frankfurt gewesen, die selbst schlachten und im eigenen Laden verkaufen. Nun geht auch dies zu Ende.

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Verwendete Quellen
  • "fnp.de": "Frankfurter Traditionsmetzgerei schließt - Kunden beginnen mit Hamsterkäufen"
  • Beitrag einer Kundin auf Yelp
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