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Razzia wegen Hetze im Netz – gegen neun Verdächtige wird ermittelt


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Razzia wegen Hetze im Netz – neun Verdächtige

Von dpa
Aktualisiert am 30.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Hate Speech (Symbolbild): Bei einer bundesweiten Studie haben 98 Prozent der Nutzer angegeben, Beleidigungen in sozialen Medien abzulehnen.
Hate Speech (Symbolbild): Bei bundesweiten Durchsuchungen wurden auch in Hessen Verdächtige in den Blick genommen. (Quelle: Thomas Trutschel/photothek.net/imago-images-bilder)
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Das LKA ermittelt gegen neun Beschuldigte aus Hessen. Sie sollen Hassbotschaften im Internet verbreitet haben.

Bei einem bundesweiten Aktionstag zur Bekämpfung von Hassbotschaften in Internet haben Ermittler auch hessische Verdächtige in den Blick genommen. Es handele sich um drei Frauen und sechs Männer, teilten das Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden sowie die bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt angesiedelte Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) mit.

Bei dem vom Bundeskriminalamt koordinierten 8. Aktionstag gegen Hasspostings liefen am Mittwoch den Angaben nach deutschlandweit rund 90 polizeiliche Maßnahmen in 14 Bundesländern.

Hessen habe mit insgesamt neun Durchsuchungen und Vernehmungen einen Schwerpunkt gebildet, berichteten LKA und ZIT. Die neun Beschuldigten sind demnach zwischen 17 und 72 Jahre alt und kommen aus Wiesbaden, Frankfurt und den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Darmstadt-Dieburg, Marburg-Biedenkopf, Groß-Gerau sowie dem Hochtaunuskreis und Rheingau-Taunus-Kreis.

Über Online-Plattform sind Verdächtige aufgeflogen

Ermittelt werde gegen diese unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie der Beleidigung, üblen Nachrede und Verleumdung von Personen des öffentlichen Lebens sowie wegen der Aufforderung zu Straftaten.

Den Ermittlern zufolge beruhen die Verfahren gegen die Verdächtigen überwiegend auf Meldungen von Bürgern bei der Online-Plattform "hessengegenhetze.de". Das Portal soll Betroffenen und Zeugen von "Hate Speech" eine niederschwellige Möglichkeit bieten, strafbare oder extremistische Inhalte den Sicherheitsbehörden zu melden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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