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Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic will Saison unbedingt zu Ende spielen

"Und wenn es täglich sein muss"  

Eintracht-Vorstand Bobic will Saison unbedingt zu Ende spielen

24.03.2020, 13:12 Uhr | sid

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic will Saison unbedingt zu Ende spielen. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: Der wirtschaftliche Schaden für den Verein sei noch nicht abzusehen. (Quelle: imago images/Chai v.d. Laage)

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: Der wirtschaftliche Schaden für den Verein sei noch nicht abzusehen. (Quelle: Chai v.d. Laage/imago images)

Fredi Bobic hofft, dass die Bundesliga-Saison wegen der aktuellen Corona-Krise nicht komplett abgebrochen werden muss. Der Eintracht-Sportvorstand schlägt vor, dass nach der Pause jeden Tag Spiele stattfinden.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic sind alle Mittel recht, um die unterbrochene Saison der Fußball-Bundesliga trotz der Corona-Krise noch zu Ende spielen zu können. "Wie es auch immer geht, und wenn es täglich sein muss und täglich Spiele sind: Unser Wunsch-Szenario ist, die Saison fertig zu kriegen", sagte der Europameister von 1996 im Fußballtalk "Reif ist live" von Bild.

Er habe gegenüber den anderen Klub-Vertretern auf der DFL-Mitgliederversammlung in der Vorwoche bereits den Vorschlag gemacht, "dass wir jeden Abend Spiele ansetzen. Das wäre von Montag bis Sonntag Prime-Time, das wäre ja auch lukrativ für die Anbieter", wie Bobic im Gespräch mit DAZN und Spox sagte. Sollte jedes Team ab der noch nicht absehbaren Wiederaufnahme der momentan unterbrochenen Liga "alle zwei bis drei Tage spielen", könnte man nach Ansicht Bobics "die Saison in eineinhalb Monaten durchbekommen".

Eintracht-Profis wollen helfen

Den wirtschaftlichen Schaden für Eintracht Frankfurt könne er noch nicht bemessen, sagte Bobic weiter: "Ich bin nur froh, wenn ich an meine Anfangszeit 2016 denke. Wenn das damals passiert wäre, wären wir jetzt 100 Meter unter Wasser. Wir hatten aber zum Glück drei, vier richtig gute Jahre. Dieses Polster wird schmelzen, der Eisberg wird kleiner."

Auch das Thema Gehaltsverzicht soll bei den Frankfurtern deshalb noch auf die Agenda rücken. "Wenn wir den Schaden kennen, wird jeder seinen Beitrag leisten, egal ob Spieler oder Mitarbeiter", sagte Bobic: "Es sind schon Profis auf mich zugekommen und haben gefragt, was sie tun können."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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