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Perfekt: Wechsel von Torjäger Haller zu West Ham United

Frankfurt am Main  

Perfekt: Wechsel von Torjäger Haller zu West Ham United

17.07.2019, 14:31 Uhr | dpa

Perfekt: Wechsel von Torjäger Haller zu West Ham United. Sébastien Haller klatscht mit Fans ab

Sebastien Haller (vorn) geht zu den Fans nach der Niederlage im Elfmeterschießen. Foto: Arne Dedert/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Wechsel von Eintracht Frankfurts Stürmer Sébastien Haller zu West Ham United ist perfekt. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwoch mitteilte, verlässt der 25 Jahre alte Franzose nach zwei Jahren die Hessen und wird ab sofort für den englischen Premier-League-Club auf Torejagd gehen. Über die Ablösemodalitäten haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Spekuliert wird über eine Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro.

"Natürlich ist der Abgang eines Spielers von seinem Format sportlich ein Verlust für uns. Aber Sébastien ist jederzeit offen und fair mit seinen Ambitionen umgegangen", erklärte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. "Und für uns gibt es natürlich wirtschaftliche Schmerzgrenzen." Haller zeigte sich "sehr dankbar" für die vergangenen zwei Jahre. "Ich habe mich sehr wohlgefühlt in der Stadt und vor allem die Heimspiele vor den tollen Fans genossen", sagte er.

Nach Luka Jovic, der für rund 60 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte, verliert die Eintracht den nächsten Starstürmer. Zusammen mit Ante Rebic hatten die beiden die gefürchtete "Büffelherde" gebildet. Haller hat in zwei Jahren in Frankfurt in 77 Spielen 33 Treffer erzielt und zum Gewinn des DFB-Pokals 2018 beigetragen.

Auch ein Abgang von Rebic ist möglich. "Das habe ich auch damals schon gesagt, dass es passieren kann, dass wir alle drei verlieren und dementsprechend werden wir dann auch reagieren und Ersatz holen", sagte Bobic bei Sky Sport News HD.

Zudem hofft Bobic, Keeper Kevin Trapp (Paris Saint-Germain), Verteidiger Martin Hinteregger (FC Augsburg) und Mittelfeldspieler Sebastian Rode (Borussia Dortmund) weiter fest an die Eintracht binden zu können. "Alle drei würden gerne wieder nach Frankfurt kommen. Wir arbeiten an jeder Personalie, bei dem einem sieht es gut aus, bei dem anderen dann wieder nicht so", sagte Bobic. "Aber es ist kein Wunschkonzert und wir werden versuchen alles so hinzubekommen, denn wir brauchen noch den einen oder anderen Spieler."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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