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Über 5000 Menschen feiern friedlich CSD in Frankfurt

Frankfurt am Main  

Über 5000 Menschen feiern friedlich CSD in Frankfurt

20.07.2019, 03:13 Uhr | dpa

Über 5000 Menschen feiern friedlich CSD in Frankfurt. Teilnehmer tragen ein langes Transparent in Regenbogenfarben

Mehrere Teilnehmer tragen ein langes Transparent in Regenbogenfarben durch die Straßen. Foto: Andreas Arnold (Quelle: dpa)

Friedlich und ausgelassen sind am Samstag Tausende Menschen beim Christopher Street Day (CSD) durch Frankfurts Innenstadt gezogen. Unter dem Motto "50 Jahre Stonewall - Wir sind Bewegung" startete die bunte Demonstration am Römerberg. Polizei und Veranstalter sprachen von rund 5200 Teilnehmern, der Demonstrationszug sei etwa vier Kilometer lang gewesen. Besucht haben den CSD demnach etwa 50 000 Menschen, die etwa am Straßenrand das Spektakel beobachteten.

Einige Demonstranten hielten Plakate hoch, auf ihnen stand etwa "I can't think straight" oder "Ich bremse auch für Heteros". Seit 1992 wird der CSD in der Stadt am Main zelebriert.

Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle und andere demonstrierten für die Akzeptanz und Gleichberechtigung sexueller Minderheiten. Das CSD-Motto soll daran erinnern, dass vor 50 Jahren Besucher der Homosexuellen-Kneipe "Stonewall Inn" in der New Yorker Christopher Street Ziel von Razzien und polizeilichen Repressalien gewesen sind. "Wir haben bereits viel erreicht, sind aber noch lange nicht da, wo wir sein wollen", heißt es im Programmheft des CSD Frankfurt.

Trotz Hitze hatten sich viele Demonstranten am Samstag die Regenbogenflagge umgewickelt. Ein Mann lief als Eisbär verkleidet herum, ein anderer tanzte in Unterhose, während aus einer der Boxen Katy Perrys "I Kissed A Girl" über den Römerberg wummerte und ein Einhorn-Luftballon gen Himmel stieg.

Viele der Teilnehmer waren von außerhalb Frankfurts angereist. "Bei uns in Erfurt ist die Demo immer sehr viel kleiner, mir gefällt es hier", sagte ein 42-Jähriger. Es sei wichtig, beim CSD Flagge zu zeigen. Sexuelle Minderheiten würden noch immer diskriminiert und genössen in der Gesellschaft keine Gleichberechtigung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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