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Gemeinde- und Städtebund: Zuzug schafft Interessenkonflikte

Mainz  

Gemeinde- und Städtebund: Zuzug schafft Interessenkonflikte

02.08.2019, 06:09 Uhr | dpa

Gemeinde- und Städtebund: Zuzug schafft Interessenkonflikte. Aloysius Söhngen

Aloysius Söhngen, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. Foto: Thomas Frey/Archivbild (Quelle: dpa)

Der starke Zuzug von Menschen in Städte etwa im Rhein-Main-Gebiet kann nach Ansicht des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz neue Interessenkonflikte schaffen. "Einerseits wird erwartet, durch Verdichtung zusätzlichen Wohnraum zu schaffen", sagte der Vorsitzende Aloysius Söhngen der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Andererseits fehlen den Kommunen regelmäßig die notwendigen Grundstücke, und die Verdichtung kann auch eine Gefahr für das Klima in der Stadt sein."

Notwendig seien vor dem Hintergrund des sich wandelnden Klimas mehr Grün und Frischluftschneisen. Söhngen forderte ein Umdenken. "Für die Lösung der Probleme darf man nicht nur den eigenen Kirchturm im Blick haben, sondern muss regional denken und in Kooperation mit den umliegenden Kommunen handeln." Während es in Ballungsräumen an Wohnungen mangele, stünden in ländlichen Räumen Wohnungen leer. Es sei sinnvoll, diese ländlichen Regionen mit einer schnellen und guten ÖPNV-Taktung zu erschließen. Planungsverfahren müssten beschleunigt werden. "Es darf nicht sein, dass in Deutschland ein Kilometer S-Bahn-Trasse von der Planung bis zur Umsetzung Jahrzehnte dauert."

Auch die Digitalisierung der Arbeit kann Söhngen zufolge schnell wachsende Städte entlasten. "Jeder, der ein, zwei Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten kann, entlastet den Ballungsraum und die Umwelt." Das werde allerdings nur funktionieren, wenn umliegende ländliche Räume nicht zu reinen Schlafstädten würden. "Die Menschen wollen dort, wo sie wohnen und leben, natürlich auch Kultur und eine entsprechende Infrastruktur."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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