Sie sind hier: Home > Regional > Frankfurt am Main >

Fall Tönnies: DFB-Ethikkommission befragte auch Asamoah

Frankfurt am Main  

Fall Tönnies: DFB-Ethikkommission befragte auch Asamoah

16.08.2019, 09:23 Uhr | dpa

Fall Tönnies: DFB-Ethikkommission befragte auch Asamoah. Clemens Tönnies

Clemens Tönnies verlässt das Rednerpult. Foto: Tim Rehbein/Archivbild (Quelle: dpa)

Die DFB-Ethikkommission hat im Fall der Afrika-Äußerungen des Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies auch den früheren Profi Gerald Asamoah befragt. Das bestätigte der Kommissionsvorsitzende Nikolaus Schneider am Freitag in einem Interview des Bayerischen Rundfunks (Bayern 2, radioWelt am Morgen). "Sehr bewusst mit einem Menschen, der ja betroffen war von dieser Äußerung von Herrn Tönnies", sagte Schneider über das Telefonat mit Asamoah während der Sitzung am Donnerstag.

Der 63 Jahre alte Fleischfabrikant Tönnies hatte vor zwei Wochen als Festredner beim "Tag des Handwerks" in Paderborn Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren, so Tönnies. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Für seine Aussagen hatte er sich später entschuldigt und sie selbst als "töricht" bezeichnet. Sein Amt als Aufsichtsratschef lässt er für drei Monate ruhen.

Die Kommission habe Tönnies in einem Telefonat "mit dem Rassismusvorwurf konfrontiert und auch seine völlig verfehlte Wortwahl sehr deutlich angesprochen", sagte Schneider. Tönnies habe "noch einige Informationen gegeben, die wir vorher so nicht kannten, die bisher auch so in der Presse nicht rumgegangen sind. Und wir müssen jetzt an dieser Stelle noch einiges nacharbeiten", sagte der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Der Ex-Schalke-Profi Asamoah, langjähriger königsblauer Weggefährte von Tönnies, hatte zuletzt öffentlich Kritik geäußert. Er sei "sehr überrascht, geschockt und auch verletzt", hatte der gebürtige Ghanaer und Manager des Schalker U23-Teams gesagt. "Er beleidigt mich und alle anderen Betroffenen. Das können wir nicht dulden."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
70 Jahre: jede Woche neue Geburtstagsdeals entdecken
jetzt auf otto.de
Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal