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Bundesliga-Auftakt: Hinteregger beschert Eintracht Sieg

Frankfurt am Main  

Bundesliga-Auftakt: Hinteregger beschert Eintracht Sieg

18.08.2019, 17:39 Uhr | dpa

Bundesliga-Auftakt: Hinteregger beschert Eintracht Sieg. Sebastian Rudy und Daichi Kamada

Hoffenheims Sebastian Rudy (l.) und Frankfurts Daichi Kamada kämpfen um den Ball. Foto: Uwe Anspach (Quelle: dpa)

Matchwinner Martin Hinteregger genoss nach dem perfekten Bundesliga-Auftakt in seinem "Wohnzimmer" die Ovationen der Fans. Mit dem zweitschnellsten Tor der Vereinsgeschichte schoss der Abwehrspieler Eintracht Frankfurt am Sonntag zum verdienten 1:0 (1:0)-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim und bescherte den Hessen damit eine erfolgreiche Generalprobe für das Playoff-Hinspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag bei Racing Straßburg.

"Ich bin nicht der Gelenkigste, deshalb hat es sicher nicht schön ausgesehen. Aber der Ball war drin", schilderte der 25 Jahre alte Nationalspieler aus Österreich sein goldenes Tor per Direktabnahme auf Vorarbeit von Filip Kostic nach nur 36 Sekunden. Schneller war im Frankfurter Dress bisher nur "Fußball-Gott" Alexander Meier, der vor sieben Jahren beim 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth bereits nach 21 Sekunden traf.

Mit seinem Blitztor krönte der Rückkehrer eine gute Vorstellung der Eintracht. Die Frankfurter hatten Hinteregger in der Sommerpause für mehr als zehn Millionen Euro fest vom Ligarivalen FC Augsburg verpflichtet, nachdem dieser bei seinem Leih-Engagement in der Rückrunde der Vorsaison dank starker Leistungen auf Anhieb zum Publikumsliebling avanciert war. "Es freut mich, dass er der Goldtorschütze war", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter. "Er kommt gut an in Frankfurt - sowohl als Spieler als auch als Mensch."

Eine Viertelstunde vor Schluss wäre Hinteregger beinahe zur tragischen Figur des Spiels geworden, als er an der Seitenlinie mit einem lauten Schmerzensschrei zu Boden ging. "Es war ein richtiger Stich. Ich dachte, es ist etwas kaputt. Der Schrecken war groß", berichtete der Blondschopf und gab danach Entwarnung: "Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Krampf in der Wade gehabt. Deshalb habe ich nicht gewusst, wie sich das anfühlt."

Auch Hütter war erleichtert, denn Hinteregger, der die Eintracht-Arena bei der Rückkehr als sein Wohnzimmer bezeichnet hatte, spielt in den Defensivplanungen eine gewichtige Rolle. "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass er sich nicht verletzt hat", sagte der 49-Jährige. Schon am Donnerstag in Straßburg wird Hinteregger, der weite Teile der Saisonvorbereitung wegen einer Rippenverletzung verpasst hatte, wieder als Leitwolf benötigt.

Mit seinem Treffer vermasselte Hinteregger Alfred Schreuder die Bundesliga-Premiere als Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim. Zwar spielten die Gäste ordentlich mit, doch mehr als zwei Abseitstore gelangen nicht. "Es war kein schlechtes Spiel. Aber es war bitter, dass wir schon in der ersten Minute das Tor kassiert haben. Wir hatten viele Spielanteile, viel Dominanz", bilanzierte der von Schalke 04 ausgeliehene Sebastian Rudy.

Die Eintracht, die kurz vor der Verpflichtung des Niederländers Bas Dost von Sporting Lissabon steht, erarbeitete sich trotz teilweisen Leerlaufs klare Chancenvorteile, agierte beim Abschluss aber nicht effizient genug. Das soll der hoch gewachsene Stürmer, der von 2012 bis 2016 beim VfL Wolfsburg Bundesligaerfahrung sammelte, ändern. "Er ist ein Torjäger", sagte Hütter über Dost.

Der 30-Jährige könnte schon in Straßburg im Eintracht-Kader stehen. "Das ist unser Ziel", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Der Auftaktsieg gegen Hoffenheim dürfte vielleicht auch für die Klärung der letzten Detailfragen Rückenwind geben. "Meine Jungs haben Mentalität pur gezeigt und alles reingehauen", lobte Bobic, dessen Eintracht-Team derweil für die 2. Pokalrunde Ende Oktober ein Auswärtsspiel beim Zweitligisten FC St. Pauli zugelost bekam.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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