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Ringen um Wohnungen: Al-Wazir will Bürgermeister treffen

Frankfurt am Main  

Ringen um Wohnungen: Al-Wazir will Bürgermeister treffen

21.08.2019, 11:29 Uhr | dpa

Ringen um Wohnungen: Al-Wazir will Bürgermeister treffen. Tarek Al-Wazir

Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen von Hessen. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir treibt seine Idee für bis zu 200 000 neue Wohnungen im Frankfurter Umland voran. Im Oktober wolle er die Bürgermeister der Nachbargemeinden nach Wiesbaden einladen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstagabend auf einem Empfang des Immobilienverbands ZIA. Bei den Gesprächen soll es um mögliche Fläche für neues Bauland gehen.

"Das Land kann kleinen Kommunen auch fachliche Hilfe geben", sagte Al-Wazir in Frankfurt. Manche hätten geringe Verwaltungskapazitäten. Es gehe aber auch darum, Bürgermeister davon zu überzeugen, dass sich der Zustrom von Bewohnern lohne. Teils gebe es Vorbehalte, da neue Bürger zunächst bei der Infrastruktur Geld kosteten.

Um die Wohnungsnot in Hessens größter Stadt zu lindern, hatte Al-Wazir im Sommer seine Idee vom Frankfurter Bogen vorgestellt. Er sieht im Radius von maximal 30 Zug-Minuten um den Frankfurter Hauptbahnhof Potenzial für bis zu 200 000 Wohnungen. Konkret solle der Bogen von Friedberg bis Egelsbach sowie von Rüsselsheim bis Hanau reichen. Dabei sollen vor allem Wohnungen nahe Bahnlinien entstehen.

"Die Akzeptanz für neues Bauland ist oft gering", sagte Al-Wazir am Dienstag. Zugleich habe es nicht genug Willen für ein überregionales Zusammenwirken in der Politik gegeben. Wenn die Mieten in deutschen Ballungsräumen aber so kletterten wie in etwa Großbritannien, werde das die Bevölkerung nicht akzeptieren. "Das ergibt auch wirtschaftliche Probleme, da teures Wohnen Fachkräfte abschreckt."

Die schwarz-grüne Landesregierung hat mehrere Initiativen für bezahlbaren Wohnraum ergriffen: Dazu zählt die Verlängerungen der Mietpreisbremse und die Zusage, bis 2024 rund 2,2 Milliarden Euro in geförderte Wohnungen zu investieren. Bei der Grunderwerbssteuer, die beim Kauf von Immobilien anfällt, hat sich die Landesregierung hingen nur darauf festgelegt, den Satz in dieser Periode nicht zu erhöhen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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